A. Anleitung für die Bereitstellung

In diesem Kapitel wird die Bereitstellung von think-cell in einer größeren Organisation beschrieben. Wenn Sie eine persönliche Kopie von think-cell auf Ihrem Rechner installieren möchten, finden Sie die entsprechenden Informationen im Kapitel Installation und Update.

A.1
Überlegungen vor der Installation
A.2
Erste Installation
A.3
Laufende Wartung

A.1 Überlegungen vor der Installation

Die meisten Aspekte der Bereitstellung von think-cell unterscheiden sich auf beiden unterstützten Plattformen (Windows und macOS) nicht. Wenn es bei Einzelheiten Unterschiede gibt, wird dies im Text direkt angegeben. Die Erstinstallation und die Verteilungsmechanismen für Konfigurationseinstellungen unterscheiden sich hingegen deutlicher und werden in separaten Abschnitten beschrieben. Wenn Sie think-cell nur unter Windows verwalten, können Sie den Abschnitt zur Installation unter macOS überspringen und umgekehrt.

A.1.1 Voraussetzungen

Unter Windows ist think-cell mit Microsoft Office 2010, 2013, 2016, 2019 oder 2021 für Windows kompatibel, wobei mindestens PowerPoint und Excel installiert sein müssen. think-cell ist auch mit den vollständig installierten Versionen und Click-to-Run-Versionen der Desktop-Office-Apps in Office 365 kompatibel.

Auf Mac läuft think-cell mit Microsoft Office 2016 (Version 16.9 oder höher), 2019 oder 2021 für Mac und macOS High Sierra (10.13) oder höher. think-cell ist auch mit den vollständig installierten Versionen der Desktop-Office-Apps in Office 365 kompatibel.

Die folgenden Komponenten müssen installiert sein:

  • Microsoft Office Excel
  • Microsoft Office PowerPoint
  • Visual Basic for Applications (aus Gemeinsam genutzte Office-Features)

Für die Installation von think-cell werden weniger als 200 MB Festplattenspeicher benötigt.

A.1.2 Sprache

Die Benutzeroberfläche von think-cell ist verfügbar in Englisch, Arabisch, Chinesisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch. Während der Installation verwendet think-cell die Anzeigesprache, die den Regionaleinstellungen des Betriebssystems entspricht. Nach der Installation verwendet think-cell für Menüs und Dialogfelder dieselbe Sprache wie Ihre Installation von Microsoft Office.

Alle unterstützten Sprachen sind im gleichen einheitlichen Installationspaket enthalten. Falls die Sprache noch nicht unterstützt wird, wird Englisch verwendet. Dieses Verhalten der automatischen Sprachauswahl kann nicht geändert werden.

A.1.3 Automatische Updates

think-cell integriert sich fest in PowerPoint und Excel, um seine optimierte Benutzeroberfläche und seinen Reichtum an Funktionen bereitzustellen. Aufgrund der festen Integration ist es nicht möglich, die Kompatibilität mit unbekannten zukünftigen Änderungen an Microsoft Office zu garantieren. Führen Sie daher folgende Schritte aus:

  1. Größere Version-Updates, z. B. der Wechsel von PowerPoint 2013 auf 2016 oder von 2016 auf eine zukünftige Version benötigen immer die aktuellste think-cell Version.
  2. Für Klick-und-Los-Ausgaben von Office, einschließlich Office 365, erfordern die meisten Updates eine think-cell Aktualisierung (siehe auch Unterschiede zwischen Office-365-Kanälen).
  3. Sicherheitsaktualisierungen für MSI-basierte Ausgaben von Microsoft Office auf Windows erfordern üblicherweise keine think-cell Aktualisierung. Allerdings kann dies nicht garantiert werden und manchmal wird eine Sicherheitsaktualisierung für Microsoft Office aus Kompatibilitätsgründen eine think-cell Aktualisierung notwendig machen.

think-cell verfügt über eine automatische Aktualisierungsfunktion. Auf diese Weise gewährleisten wir die Kompatibilität mit allen Microsoft-Updates und stellen neue Funktionen bereit. Wenn PowerPoint oder Excel gestartet werden, sucht die Software nach einer neuen Version. Falls eine solche verfügbar ist, versucht die Software, das Update zu installieren.

Falls verfügbar, verwendet think-cell den Microsoft Background Intelligent Transfer Service (BITS) , um Updates auf Windows herunterzuladen. BITS gibt automatisch Bandbreite frei, wenn der Benutzer sie benötigt und erholt sich problemlos von den in mobilen Umgebungen häufigen Unterbrechungen der Netzwerkverbindung. Ein Aktualisierungspaket ist etwa 80 MB groß.

Sämtliche Dateien, die im Rahmen der automatischen Aktualisierung ausgeführt und installiert werden, sind von think-cell digital signiert. Die Integrität des Updates wird mithilfe eines selbstsignierten Zertifikats überprüft, das in der derzeit installierten Version von think-cell enthalten ist.

Automatische Updates halten immer den Installationsort und think-cell an Ort und Stelle.

A.1.4 Unterschiede zwischen Office-365-Kanälen

Für die Lizenzierungspläne von Microsoft 365, einschließlich Office 365, stellt Microsoft diverse sogenannte Update-Kanäle bereit, über die mit unterschiedlichen Häufigkeiten und Verzögerungen Updates bereitgestellt werden. think-cell unterstützt alle Update-Kanäle von Office 365. Wir überprüfen jede Nacht sämtliche Kanäle auf Microsoft-Updates. Wird dort ein Update gefunden, das einen Konflikt mit think-cell verursacht, beginnen wir unverzüglich mit der Arbeit an einer entsprechenden think-cell Aktualisierung. Im Folgenden wird angenommen, dass automatische Updates von think-cell aktiviert sind.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Servicequalität, die Sie von think-cell bei Nutzung des jeweiligen Kanals erwarten können:

Halbjährlicher Unternehmenskanal
(Standard in Microsoft 365 Enterprise (Office 365 ProPlus) für Abonnenten vor dem 9. Juni 2020 und
Monatlicher Unternehmenskanal
und
Aktueller Kanal
(Standard in Microsoft 365 Business, Home, Personal; Standard in Microsoft 365 Enterprise für neue Abonnenten ab dem 9. Juni 2020): Vor dem Update von Microsoft veranlassen wir eine automatische think-cell Aktualisierung, sodass es zu keinen Ausfällen bei think-cell kommen sollte.
Halbjährlicher Unternehmenskanal (Vorschau)
und
Aktueller Kanal (Vorschau):
Die think-cell Aktualisierung steht zum Download bereit, aber wir lösen nicht immer ein zeitnahes automatisches Update aus. Sollte bei aktivierter Fehlerberichterstattung ein Konflikt auftreten, wird das Update automatisch installiert. Falls Sie die Fehlerberichterstattung deaktiviert haben und die Support-E-Mail nicht umgeleitet wird (siehe Fehlerbehebung und kritische Fehler) und der Nutzer im Fehlerdialog Support anfordern auswählt, erhält er auch außerhalb der Geschäftszeiten eine automatische E-Mail-Antwort mit einem Link zum Update-Download.
Beta-Kanal
Wir stellen die think-cell Aktualisierung so bald wie möglich nach dem Microsoft-Update zur Verfügung, wobei es jedoch zu Ausfällen kommen kann. Sobald die think-cell Aktualisierung bereit ist, erfolgt die Verteilung über den gleichen Mechanismus wie bei „Aktueller Kanal (Vorschau)“.

A.2 Erste Installation

A.2.1 Konfigurationsparameter

think-cell kann auf verschiedene Weise konfiguriert werden, um Ihren individuellen Anforderungen und Ihrer Umgebung gerecht zu werden. Nachfolgend finden Sie eine Tabelle mit think-cell-Konfigurationsparametern, die sowohl für Windows- als auch für Mac-Installationen verfügbar sind. Unter Windows sind einige zusätzliche Konfigurationsoptionen für Menüband verfügbar. Für Details zur Verwendung eines Parameters mit:

Konfigurationsparameter können nur dann über die Windows-Installer-Befehlszeile bereitgestellt oder geändert werden, wenn Sie think-cell (erneut) installieren. Die Parameter können mit einer der anderen drei Methoden auch bei einer bestehenden Installation bereitgestellt und geändert werden.

Einzelheiten zur Verwendung und den Auswirkungen der einzelnen Parameter finden Sie in den Abschnitten, die in der letzten Spalte der Tabelle verknüpft sind.

Bei macOS müssen alle unten aufgeführten Schlüssel mit dem Präfix com.think-cell.settings. versehen werden und auf die Domain com.microsoft.office abzielen. Zum Beispiel ist der vollständige licensekey-Schlüssel com.think-cell.settings.licensekey. Wenn der in der Tabelle aufgeführte Schlüssel die Form [parent key].[subkey] hat, z. B. reports.enabled, dann ist der übergeordnete Schlüssel vom Typ dict und der Unterschlüssel vom angegebenen Typ. reports.enabled ist beispielsweise als Typ boolean aufgeführt, d. h. als Typ des Schlüssels enabled innerhalb des Wertes des Schlüssels vom Typ dict mit dem vollständigen Schlüssel com.think-cell.settings.reports.

Befehlszeile des Windows-Installationsprogramms Werte Gruppenrichtlinien macOS-Präferenzschlüssel Geben Sie in das Adressfeld Werte Mehr Informationen
LICENSEKEY ="ABCDE-..." Lizenzschlüssel licensekey string ABCDE-... Erster Programmstart
UPDATES =0, =1 Automatische Updates updates.enabled boolean false, true Manuelle Aktualisierung von think-cell steuern
UPDATESURL ="https://..." updates.url string https://... think-cell Aktualisierungen auf Ihrem eigenen Server hosten
NOFIRSTSTART =0, =1 Erste Startaktionen unterdrücken nofirststart boolean false, true Erster Programmstart
REPORTS =0, =1 Fehlerberichte reports.enabled boolean false, true Fehlerberichte
SUPPORTEMAIL ="desk@..." Support support.email string desk@... Fehlerbehebung und kritische Fehler
DEFAULTSTYLE Absoluter Pfad zur Stildefinition oder relativer Pfad zu TARGETDIR\styles\ Standard-Formatvorlagendatei defaultstyle string Absoluter Pfad zur Stildefinition oder relativer Pfad zu /Library/Application Support/Microsoft/think-cell/styles/ Verwenden von think-cell Stilen
STOCKIMAGESDISABLECANTO, STOCKIMAGESDISABLEGETTY, STOCKIMAGESDISABLEPEXELS, STOCKIMAGESDISABLEUNSPLASH =0, =1 Stockfotos: Sonstige Anbieter stockimages.

DisableCanto
DisableGetty
DisablePexels
DisableUnsplash

boolean false, true Anbieter von Stockfotos
STOCKIMAGESDISABLEBRANDFOLDER =0, =1 Stockfotos: Brandfolder stockimages.

DisableBrandfolder

boolean false, true

STOCKIMAGESBRANDFOLDERAPIKEY

="ABCDE..." stockimages.

BrandfolderAPIKey

string ABCDE...

STOCKIMAGESHIDESINGLEBRANDFOLDER

=0, =1 stockimages.

HideSingleBrandfolder

boolean false, true

STOCKIMAGESHIDEBRANDFOLDERCOLLECTIONS, STOCKIMAGESHIDEBRANDFOLDERSECTIONS

=0, =1, =2 stockimages.

HideBrandfolderCollections
HideBrandfolderSections

integer 0, 1, 2

A.2.2 Installation unter Windows

Die think-cell Installationsdateien setup_*.msi und setup_*.exe beherrschen dieselben Parameter wie der msiexec-Befehl von Windows, wobei allerdings nicht alle Kombinationen empfohlen bzw. unterstützt werden. Beachten Sie, dass es nur ein Installationsprogramm gibt und think-cell je nach Bedarf die 32- oder 64-Bit-Version nutzt. Verwenden Sie setup_*.exe, wenn Benutzer think-cell durch einen Doppelklick auf die Setup-Datei installieren sollen.

A.2.2.1 Installationsbereich

think-cell kann pro Computer oder pro Nutzer installiert werden. Besitzt der installierende Benutzer Administratorrechte oder kann über die Windows-Benutzerkontensteuerung (UAC) eine Rechteerhöhung erwirken, wird standardmäßig die Pro-Computer-Option ausgewählt. Bei Benutzern, die Software installieren können, jedoch nicht über Administratorrechte verfügen und auch keine Rechteerhöhung über die Windows-Benutzerkontensteuerung (UAC) erwirken können, ist standardmäßig die pro-Nutzer-Option ausgewählt.

Basierend auf dem Standard-Verhalten des Windows Installer-Mechanismus ist es möglich, verschiedene think-cell Versionen parallel zu installieren, sofern diese in verschiedenen Kontexten installiert werden (z. B. verschiedene Versionen installiert pro Nutzer für verschiedene Benutzerkonten oder jeweils eine unterschiedliche Version installiert pro Nutzer und pro Computer). Falls mehr als eine Installation vorhanden ist, ist es immer die pro-Nutzer-Installation eines vorgegebenen Benutzerkontos, die ausgeführt wird. Alle anderen Installationen (einschließlich einer pro-Computer-Installation) werden ignoriert. Dies trifft auch dann zu, wenn die pro-Nutzer-Installation älter ist als eine parallele pro-Computer-Installation.

Wenn Sie die Installation skriptgesteuert oder von der Befehlszeile aus durchführen oder bestimmte Installationsoptionen erzwingen wollen, greifen Sie auf folgende Methoden zurück:

Pro Computer (für alle Benutzer)

setup_*.msi /qn TARGETDIR="<absolute path>"

  • Das ausführende Benutzerkonto muss über volle Administratorrechte verfügen, damit u. a. Skripts über die Fernwartungssoftware aufgerufen werden können oder das Installationsprogramm von einer Eingabeaufforderung aus gestartet werden kann, die mit der Option „Als Administrator ausführen“ aufgerufen wurde. Sollte das Benutzerkonto nicht über ausreichende Rechte verfügen, wird die Installation abgebrochen.
  • Lassen Sie den Parameter ALLUSERS weg.
  • Alle anderen Parameter sind optional:

    • Der Parameter /qn unterdrückt das Fenster des Windows Installers.
    • Das standardmäßige Zielverzeichnis lautet:

      %PROGRAMFILES%\think-cell

      auf 32-Bit-Windows-Systemen bzw.

      %PROGRAMFILES(X86)%\think-cell

      auf 64-Bit-Windows-Systemen. Wenn Sie mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einstellen, achten Sie darauf, dass das Zielverzeichnis für alle Benutzer des gesamten Computers lesbar ist.

  • Wenn Sie es vorziehen, können Sie setup_*.exe auch wie folgt verwenden:

    setup_*.exe ALLUSERS=1

    Die übrigen Parameter funktionieren ebenso wie bei setup_*.msi.

Automatische Rechteerweiterung durch die Windows-Benutzerkontensteuerung (UAC)

setup_*.exe /qb

  • Lassen Sie den Parameter ALLUSERS weg. Die Installation erfolgt nur dann für den gesamten Computer, wenn sich die Berechtigungen des Benutzerkontos auf Administratorrechte erweitern lassen. Andernfalls weicht das Installationsprogramm auf eine benutzerbezogene Installation aus.
  • Alle anderen Parameter sind optional:

    • Unter Windows 7 lässt sich mit /qn das Fenster des Installationsprogramms komplett unterdrücken, während /qb einen Fortschrittsbalken anzeigt und /qb! die Schaltfläche Abbrechen entfernt. Unter Windows 8 und neueren Versionen wird nur die Verwendung von /qb empfohlen. Mit /qn könnte es passieren, dass die Installation ohne Rückmeldung abgebrochen oder unerwartet als benutzerbezogene Installation durchgeführt wird, obwohl eine Rechteerweiterung des Benutzerkontos möglich wäre. (Der Grund dafür sind Änderungen durch Microsoft an der Benutzerkontensteuerung von Windows 8, die sich zudem in Abhängigkeit von den jeweiligen UAC-Einstellungen des Benutzerkontos auswirken.)
    • Angaben zum standardmäßigen Zielverzeichnis bei einer Installation für den gesamten Computer finden Sie weiter oben. Benutzerbezogene Installationen erfolgen standardmäßig in folgendes Verzeichnis:

      %LOCALAPPDATA%\think-cell

      Es wird davon abgeraten, mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einzustellen. Sollten Sie dies dennoch tun, stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis über die entsprechenden Berechtigungen und Besitzrechte für den jeweiligen Installationskontext verfügt.

Benutzerbezogene Installation erzwingen

setup_*.exe /qn ALLUSERS=""

  • ALLUSERS="" erzwingt eine benutzerbezogene Installation auch dann, wenn über die Benutzerkontensteuerung eine Rechteerhöhung für das Benutzerkonto möglich wäre.
  • Führen Sie das Installationsprogramm unter jedem Benutzerkonto aus.
  • Alle anderen Parameter sind optional:

    • Mit /qn lässt sich das Fenster des Installationsprogramms komplett unterdrücken, während /qb einen Fortschrittsbalken anzeigt und /qb! die Schaltfläche Abbrechen entfernt.
    • Das standardmäßige Zielverzeichnis lautet:

      %LOCALAPPDATA%\think-cell

      Es wird davon abgeraten, mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einzustellen. Sollten Sie dies dennoch tun, stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis über die entsprechenden Berechtigungen und Besitzrechte für das aktuelle Benutzerkonto verfügt.

A.2.2.2 Installierte Dateien

Das Installationsverzeichnis enthält die für think-cell erforderlichen ausführbaren Dateien, Bibliotheken und andere Dateien. Bemerkenswert sind die folgenden Ordner und Dateien:

  • admin-policy-templates (Vorlagen, die für die Verwaltung von Einstellungen über Gruppenrichtlinien erforderlich sind)
  • ppttc (Schema und Beispiele für die Automatisierung mit JSON)
  • styles (Formatvorlagendateien und weitere Beispiele für die Anpassung)
  • xml-schemas (Schema für think-cell Stildefinitionen)
  • NOTICE.txt (verbindliche Hinweise für enthaltene Komponenten)

Bei der Installation von think-cell werden Dateien ausschließlich im gewählten Installationsverzeichnis abgelegt.

Während der Nutzung von think-cell werden weitere Dateien in folgenden Verzeichnissen abgelegt:

C:\Users\[user]\AppData\Roaming\think-cell

C:\Users\[user]\AppData\Local\think-cell

Registrierungseinträge

Für die Interaktion mit Microsoft PowerPoint und Microsoft Excel legt think-cell einige neue Schlüssel in den folgenden Abschnitten der Windows-Registrierung an. Abhängig davon, ob Sie eine reguläre Installation oder eine Einzelnutzerinstallation haben, werden die Schlüssel im Abschnitt HKEY_LOCAL_MACHINE oder HKEY_CURRENT_USER erstellt:

\Software\Classes\CLSID\
{3EAB3858-A0E0-4A3B-A405-F4D525E85265}

\Software\Classes\CLSID\
{D52B1FA2-1EF8-4035-9DA6-8AD0F40267A1}

\Software\Classes\thinkcell.addin

\Software\Classes\thinkcell.addin.1

\Software\Microsoft\Office\
PowerPoint\Addins\thinkcell.addin

\Software\Microsoft\Office\
Excel\Addins\thinkcell.addin

Bei 64-Bit-Versionen von Windows werden die folgenden weiteren Schlüssel erzeugt:

\Software\Classes\Wow6432Node\CLSID\
{3EAB3858-A0E0-4A3B-A405-F4D525E85265}

\Software\Classes\Wow6432Node\CLSID\
{D52B1FA2-1EF8-4035-9DA6-8AD0F40267A1}

\Software\Wow6432Node\Microsoft\Office\
PowerPoint\Addins\thinkcell.addin

\Software\Wow6432Node\Microsoft\Office\
Excel\Addins\thinkcell.addin

Der Lizenzschlüssel sowie die Einstellungen für die Onlinequalitätssicherung und automatische Aktualisierungen werden in folgendem Abschnitt der Windows-Registrierung abgelegt:

Software\Classes\Software\think-cell

Wenn Sie in Ihrem Netzwerk auf think-cell.adm/x basierende Gruppenrichtlinien einsetzen (siehe Gruppenrichtlinien), verwendet think-cell möglicherweise auch folgende Abschnitte:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\
think-cell

HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\
think-cell

think-cell verändert keine anderen Abschnitte der Windows-Registrierung.

A.2.2.3 Gruppenrichtlinien

think-cell unterstützt Windows-Gruppenrichtlinien, um das Verhalten von think-cell für eine Gruppe von Nutzern oder Rechnern zentral festzulegen. Zur Verwendung von Gruppenrichtlinien müssen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt erstellen und es mithilfe der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole mit einem Standort, einer Domäne oder einer Organisationseinheit verbinden.

Die folgende Darstellung setzt ein Verständnis der Konzepte und Verwaltung von Gruppenrichtlinien voraus. Allgemeine Informationen zu Windows-Gruppenrichtlinien und Details zu ihrer Verwendung und den Aktualisierungsmechanismen finden Sie in der Onlinehilfe der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole.

Die speziellen Konfigurationsoptionen von think-cell werden in den administrativen Vorlagendateien think-cell.admx beschrieben. Diese befinden sich im Unterverzeichnis admin-policy-templates innerhalb des Verzeichnisses, in dem think-cell installiert wurde. Um die neuen Optionen zu nutzen, kopieren Sie think-cell.admx und en-US\think-cell.adml von admin-policy-templates zu %SYSTEMROOT%\PolicyDefinitions bzw. %SYSTEMROOT%\PolicyDefinitions\en-US.

Dadurch wird ein neuer Knoten think-cell an zwei Stellen unter dem Knoten Administrative Vorlagen angelegt: Die think-cell Einstellungen unterhalb von Computerkonfiguration steuern Registrierungseinträge unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\
think-cell

und die Einstellungen unterhalb von Benutzerkonfiguration steuern Registrierungseinträge unter

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Policies\
think-cell

Sind an beiden Stellen Optionen konfiguriert, haben die Einstellungen unterhalb von Computerkonfiguration Vorrang.

Die Elemente des Knotens think-cell stellen die durch Gruppenrichtlinien steuerbaren Optionen dar. Jedes Element verfügt über eine Beschreibung und eine Auflistung der möglichen Werte für diese Option.

Verwendung von Gruppenrichtlinien zur Zugriffsverwaltung auf einem Terminal-Server

Sie können Gruppenrichtlinien einsetzen, um think-cell für eine Gruppe von Nutzern zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn Sie think-cell zum Beispiel auf einem zentralen Terminalserver installieren, müssen Sie sicherstellen, dass nur die lizenzierten Nutzer Zugang zu think-cell haben. Eine einfache Methode hierzu ist die folgende Anwendung von Gruppenrichtlinien:

  1. Legen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt an, das think-cell deaktiviert, und verbinden Sie es mit Ihrer Domäne. Verwenden Sie dazu die Einstellung Product Access Control der administrativen Vorlage think-cell.
  2. Legen Sie ein weiteres Gruppenrichtlinienobjekt an, das think-cell für die lizenzierten Nutzer aktiviert. Dieses sollte ebenfalls mit Ihrer Domäne verbunden sein und nach dem deaktivierenden Objekt angewendet werden. Da Gruppenrichtlinienobjekte in aufsteigender Reihenfolge ausgewertet werden, muss das aktivierende Objekt oben in der Liste in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole stehen.
  3. Beschränken Sie im Abschnitt Sicherheitsfilterung der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole den Zugriff auf das aktivierende Gruppenrichtlinienobjekt explizit auf die lizenzierten Nutzer von think-cell.
Verwendung von Gruppenrichtlinien zur Verteilung des Lizenzschlüssels

Eine weitere praktische Anwendungsmöglichkeit für Gruppenrichtlinien ist die zentralisierte Verwaltung und Verteilung des Lizenzschlüssels an die Nutzer von think-cell in Ihrem Unternehmen. Der Lizenzschlüssel wird über die Richtlinie Lizenzschlüssel gesteuert.

A.2.2.4 Menüband

Die Standardposition der think-cell Gruppe in PowerPoint befindet sich auf der Registerkarte „Einfügen“ (TabInsert) hinter der Gruppe „Illustrationen“ (GroupInsertIllustrations); die Standardposition in Excel befindet sich auf der Registerkarte „Einfügen“ hinter der Gruppe „Excel-Tabellen einfügen“ (GroupInsertChartsExcel).

Ausführliche Informationen zum Anpassen des Menübands in Office finden Sie unter:

http://www.think-cell.com/ribbon

Die folgenden Eigenschaften können während der Installation angegeben oder über die Gruppenrichtlinie PowerPoint Ribbon XML (siehe Gruppenrichtlinien) festgelegt werden, um die think-cell-Gruppe in PowerPoint anzupassen:

RIBBONPPTABINSERT
Legt XML-Attribute für das Element tab fest, das die think-cell Gruppe beinhaltet.
RIBBONPPGROUPINSERT
Legt XML-Attribute für das think-cell Element group fest.
RIBBONPPXMLNS
Legt zusätzliche XML-Namespaces für das Element customUI fest.
RIBBONPPDONOTTOUCHBUILTINRIBBON
Wenn sie auf =1 gestellt ist, platzieren Sie nur eine einzelne „think-cell“-Gruppe und keine zusätzlichen think-cell-Menübandelemente auf integrierte Registerkarten (z. B. die „think-cell Data“-Gruppe auf die Registerkarte Einfügen).

Die think-cell Gruppe in Excel kann mithilfe der Eigenschaften RIBBONXLTABINSERT, RIBBONXLGROUPINSERT, RIBBONXLXMLNS und RIBBONPPDONOTTOUCHBUILTINRIBBON oder in der Gruppenrichtlinie Excel Ribbon XML auf ähnliche Weise angepasst werden.

Hinweis: Alle diese Parameter gelten sowohl für die Datei „setup.msi“ als auch für die Datei „setup.exe“.

Wenn kein id-, idMso- oder idQ-Attribut mit der Eigenschaft RIBBONPPTABINSERT festgelegt wurde, wird die think-cell Gruppe auf der Registerkarte „Einfügen“ platziert. Wenn kein id- oder idQ-Attribut mit der Eigenschaft RIBBONPPGROUPINSERT festgelegt wurde, wird automatisch eine eindeutige lokale ID für die think-cell Gruppe erzeugt. Wenn mit RIBBONPPGROUPINSERT keine Beschriftung festgelegt wurde, wird außerdem die Beschriftung think-cell verwendet.

Das Hinzufügen der folgenden Parameter zur Setup-Befehlszeile würde beispielsweise die think-cell Gruppe in eine neue Registerkarte hinter der integrierten Registerkarte „Start“ platzieren:

RIBBONPPTABINSERT="id=""TabNew"" label=
""My New Tab"" insertAfterMso=""TabHome"""

Hinweis: Beim Festlegen der Eigenschaften in der Setup-Befehlszeile müssen im XML-Ausschnitt doppelte Anführungszeichen verwendet werden.

Alternativ können die folgenden Optionen zur Befehlszeile hinzugefügt werden, um die think-cell Gruppe auf der Registerkarte „Start“ hinter der Gruppe „Schriftart“ und zu platzieren und die Gruppe folgendermaßen zu nennen:

RIBBONPPTABINSERT="idMso=""TabHome"""

RIBBONPPGROUPINSERT="insertAfterMso=
""GroupFont"" label=""think-cell"""

Das idQ-Attribut kann verwendet werden, um qualifizierte für die think-cell Gruppe sowie für die Registerkarte festzulegen. Jeder Namespace, der für die qualifizierten Bezeichner erforderlich ist, kann mithilfe der Eigenschaft RIBBONPPXMLNS genau festgelegt werden.

So kann die think-cell Gruppe durch Hinzufügen der beiden folgenden Optionen zur Setup-Befehlszeile zum Beispiel in der benutzerdefinierten Registerkarte TabUser platziert werden, wobei die Qualifizierung mit dem Namespace http://example.com/ribbon erfolgt und die Gruppe vor der Registerkarte „Einfügen“ platziert wird:

RIBBONPPXMLNS="xmlns:ribbon=
""http://example.com/ribbon"""

RIBBONPPTABINSERT="idQ=""ribbon:TabUser""
label=""My User Tab""
insertBeforeMso=""TabInsert"""

Wenn das PowerPoint-Menüband durch verschiedene Add-Ins oder Vorlagen angepasst wird, können die qualifizierten Bezeichner nützlich sein. Wenn zum Beispiel verschiedene Add-Ins eine Registerkarte mit gleichen qualifizierten Bezeichnern erzeugen möchten, wird nur eine einzelne benutzerdefinierte Registerkarte erstellt, und jedes der Add-Ins kann Gruppen innerhalb der gemeinsamen benutzerdefinierten Registerkarte positionieren. Durch Festlegen eines qualifizierten Bezeichners für die think-cell Gruppe können andere Add-Ins oder Vorlagen relativ zur Gruppe positioniert werden. Ebenso kann die think-cell Gruppe qualifizierte Bezeichner verwenden, um sich relativ zu den Gruppen anderer Add-Ins oder Vorlagen zu platzieren. Zum Beispiel wird mit den folgenden Optionen ein qualifizierter Bezeichner für die think-cell Gruppe festgelegt und relativ zu einer benutzerdefinierten Gruppe platziert.

RIBBONPPXMLNS="xmlns:ribbon=
""http://example.com/ribbon""
xmlns:special=
""http://example.com/special"""

RIBBONPPGROUPINSERT="
idQ=""ribbon:GroupThinkCell""
insertAfterQ=""special:GroupSpecial"""

Beachten Sie, dass die Reihenfolge, in der Add-Ins oder Vorlagen geladen werden, die Anpassung des PowerPoint-Menübands beeinflussen kann. Wenn das Add-In, das die Gruppe special:GroupSpecial erstellt, wie im obigen Beispiel nach dem think-cell Add-In geladen wird, hat die Positionierung relativ zur Gruppe special:GroupSpecial keine Wirkung. Da die Ladereihenfolge nicht immer beeinflusst werden kann, ist es zu empfehlen, dass Paare von benutzerdefinierten Gruppen, für die eine relative Positionierung erforderlich ist, sich relativ zueinander platzieren sollten. Dadurch wird gewährleistet, dass sich die zuletzt geladene Gruppe stets relativ zu der anderen platziert. Im obigen Beispiel sollte der XML-Code für die Gruppe special:GroupSpecial ein insertBeforeQ-Attribut beinhalten, das eine Referenz zum qualifizierten Bezeichner der think-cell Gruppe herstellt.

A.2.3 Installation unter macOS

Die think-cell Installationsdatei setup_*.pkg kann interaktiv verwendet werden oder die Installation kann über den Standardbefehl installer über ein Script gesteuert werden. Nur die Domäne LocalSystem steht als Ziel zur Verfügung, d. h., think-cell steht immer allen Benutzern eines Rechners zur Verfügung.

Administrative Einstellungen und Konfigurationsparameter werden in der Präferenzdomäne com.microsoft.office gespeichert. Einen Überblick über die verfügbaren Einstellungen und deren Schlüssel und Typ finden Sie unter Konfigurationsparameter.

Sie könnten zum Beispiel den Lizenzschlüssel Ihres Unternehmens für jede think-cell-Installation bereitstellen, indem Sie eine Zeile wie die folgende in das gleiche Skript einfügen, das installer zur Installation der Datei setup_*.pkg aufruft:

sudo defaults write /Library/Preferences/com.microsoft.office com.think-cell.settings.licensekey "ABCDE-..."

Hinweis: Wenn Sie defaults verwenden, um den Wert eines Unterschlüssels eines dict-bewerteten Schlüssels zu ändern, z. B. den Wert des Unterschlüssels enabled des Schlüssels com.think-cell.settings.reports, muss der Unterschlüssel als Teil einer Liste von key -type value Dreiergruppen angegeben werden, die -dict-add folgen, wie im nachstehenden Beispiel:

sudo defaults write /Library/Preferences/com.microsoft.office com.think-cell.settings.reports -dict-add enabled -bool true

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite man für defaults.

Hinweis: In früheren Versionen wurden die Konfigurationseinstellungen von think-cell in einer config.plist-Datei im Installationsverzeichnis von think-cell gespeichert. Diese Art der Bereitstellungseinstellungen ist veraltet und wird ggf. aus zukünftigen Versionen entfernt. Wenn Sie die Konfigurationseinstellungen durch Schreiben in die config.plist-Datei bereitstellen, empfehlen wir Ihnen dringend, diese Einstellungen in die Präferenzdomäne com.microsoft.office zu verschieben, um die Kompatibilität mit zukünftigen Versionen von think-cell sicherzustellen. Siehe Konfigurationsparameter für wichtige Pfade und Typen.

A.2.3.1 Installierte Dateien

think-cell wird in folgendem Verzeichnis installiert:

/Library/Application Support/Microsoft/think-cell

Die folgenden Objekte werden von think-cell benötigt. Sie befinden sich im Installationsverzeichnis:

  • NOTICE.txt (verbindliche Hinweise für enthaltene Komponenten)
  • ppttc (Schema und Beispiele für die Automatisierung mit JSON)
  • styles (Formatvorlagendateien und weitere Beispiele für die Anpassung)
  • tcaddin.plugin (das in PowerPoint und Excel ausgeführte Add-In)
  • xml-schemas (Schema für think-cell Stildefinitionen)

A.2.3.2 Verwaltete Bereitstellung unter macOS

Sie können auch eine Geräteverwaltungslösung wie Jamf Pro oder Microsoft Intune verwenden, um think-cell bereitzustellen und zu konfigurieren.

Am einfachsten ist es, eine .plist-Datei mit den entsprechenden Schlüssel-Wert-Paaren zu erstellen, die Sie in Ihre Verwaltungslösung hochladen und auf die Präferenzdomäne com.microsoft.office anwenden. Detaillierte Anweisungen finden Sie beispielsweise in der Dokumentation von Jamf und Intune.

Hier ist ein Beispiel für eine .plist-Datei, die einige der verfügbaren Einstellungen konfiguriert. Eine vollständige Liste finden Sie unter Konfigurationsparameter.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE plist PUBLIC "-//Apple//DTD PLIST 1.0//EN" "http://www.apple.com/DTDs/PropertyList-1.0.dtd">
<plist version="1.0">
<dict>
	<key>com.think-cell.settings.licensekey</key>
	<string>AAAAA-BBBBB-CCCCC-DDDDD-EEEEE</string>
	<key>com.think-cell.settings.reports</key>
	<dict>
		<key>enabled</key>
		<true/>
	</dict>
	<key>com.think-cell.settings.stockimages</key>
	<dict>
		<key>DisableBrandfolder</key>
		<true/>
		<key>DisableCanto</key>
		<true/>
		<key>DisableGetty</key>
		<true/>
	</dict>
</dict>
</plist>

Hinweis: Wenn Sie Intune verwenden, müssen Sie die .plist-Datei vor dem Hochladen so bearbeiten, dass sie nur die Schlüssel-Wert-Paare enthält, ohne umgebende <?xml>, <!DOCTYPE>, <plist> und (äußerste) <dict> Tags. Die Intune-Version des obigen Beispiels würde daher wie folgt aussehen:

<key>com.think-cell.settings.licensekey</key>
<string>AAAAA-BBBBB-CCCCC-DDDDD-EEEEE</string>
<key>com.think-cell.settings.reports</key>
<dict>
	<key>enabled</key>
	<true/>
</dict>
<key>com.think-cell.settings.stockimages</key>
<dict>
	<key>DisableBrandfolder</key>
	<true/>
	<key>DisableCanto</key>
	<true/>
	<key>DisableGetty</key>
	<true/>
</dict>

A.2.4 Erster Programmstart

Nachdem think-cell installiert wurde und der Benutzer PowerPoint zum ersten Mal startet, wird ein Dialogfeld zur Eingabe des Lizenzschlüssels angezeigt.

Mit dem Konfigurationsparameter licensekey kann bei der Installation ein Lizenzschlüssel angegeben oder vorher zentral bereitgestellt werden (siehe Konfigurationsparameter).

Außerdem wird beim ersten Start das Menüband mit der Registerkarte Einfügen angezeigt, in der sich die think-cell Gruppe befindet. Eine Webseite mit einem Lernprogramm wird ebenfalls geöffnet. Beide Aktionen können mit dem Konfigurationsparameter nofirststart (siehe Konfigurationsparameter) unterbunden werden.

A.2.5 Browser-Erweiterung

think-cell wird mit einer Browser-Erweiterung geliefert, um die Tableau-Daten-Funktionalität zu aktivieren und Bilder mit zwei Klicks aus dem Internet in PowerPoint zu importieren. Derzeit ist die Erweiterung für Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox verfügbar.

Die Erweiterung wird automatisch in Chrome und Edge installiert, wenn think-cell installiert wird. Auf diese Weise installierte Erweiterungen müssen jedoch manuell vom Benutzer aktiviert werden (siehe Browser-Erweiterung installieren).

Um diese Notwendigkeit der Benutzerinteraktion zu vermeiden, empfehlen wir, die Installation der think-cell Browser-Erweiterung explizit über die Verwaltungsrichtlinien der unterstützten Browser zu steuern. Insbesondere empfehlen wir, die Installation der Erweiterung zusammen mit think-cell für think-cell-Benutzer zu erzwingen und die Installation für alle anderen zu blockieren, vor allem, wenn think-cell auf einem Rechner installiert ist, auf dem nicht alle Benutzer Zugriff auf think-cell haben, wie z. B. auf einem Terminalserver (siehe Verwendung von Gruppenrichtlinien zur Zugriffsverwaltung auf einem Terminal-Server).

Die folgende Tabelle fasst die relevanten Informationen zusammen:

Browser Chrome Edge Firefox
Erweiterungs-ID ppcdkdcafnbklehdngbhmhpidandcjke pmpompicahgikemojmmcobiceeejbcmb {7166074E-49FE-4BC8-9006-27A0D5F8A6B8}
Allgemeine Anweisungen Chrome-Browser-Richtlinien auf verwalteten PCs festlegen Microsoft-Edge-Erweiterungen im Unternehmen verwalten Firefox unter Verwendung von Policies.json anpassen /
Firefox mithilfe der Gruppenrichtlinie (Windows) anpassen /
Firefox mit Microsoft Endpoint Manager (Intune) verwalten /
Richtlinien auf macOS-Desktops verwalten
Erzwungene Installation ExtensionInstallForcelist ExtensionInstallForcelist ExtensionSettings
"installation_mode: "force_installed",
"install_url": "https://addons.mozilla.org/firefox/downloads/latest/think-cell/latest.xpi"
Blockieren ExtensionInstallBlocklist ExtensionInstallBlocklist ExtensionSettings
"installation_mode: "blocked"

A.3 Laufende Wartung

A.3.1 Manuelle Aktualisierung von think-cell steuern

Falls Sie think-cell Aktualisierungen manuell steuern möchten, müssen Sie alle automatischen Updates durch Microsoft für PowerPoint und Excel deaktivieren. Die Bereitstellung von Microsoft-Updates muss durch Sie kontrolliert werden. Sind automatische Updates für Office durch Microsoft aktiviert, können think-cell Aktualisierungen nicht deaktiviert werden. In diesem Fall werden think-cell Aktualisierungen heruntergeladen und installiert.

Wenn Sie automatische Updates für Office durch Microsoft deaktiviert haben oder Office-Updates auf Ihre eigenen Server geleitet haben, können Sie think-cell-Aktualisierungen über die UPDATES/updates.enabled Konfigurationsparameter deaktivieren (siehe Konfigurationsparameter).

In diesem Fall prüft think-cell nicht, ob ein Update verfügbar ist, wenn Sie PowerPoint oder Excel starten. Sie können uns auch kontaktieren und anfordern, dass automatische Updates über eine Einstellung auf unserem Server deaktiviert werden. In diesem Fall findet die Prüfung auf Updates weiterhin statt, aber die Antwort gibt immer an, dass kein Update zur Verfügung steht.

Hinweis: Als Resultat eines Fehlers kann es sein, dass think-cell den Nutzer darüber informiert, dass ein Update mit einer Problemlösung bereits verfügbar ist und es auf einer Webseite anbietet (siehe Fehlerberichte).

Falls automatische Updates von think-cell deaktiviert sind, müssen Sie die Kompatibilität von think-cell mit jedem Update für PowerPoint und Excel manuell überprüfen. Für eine effektive Überprüfung müssen Sie

  1. PowerPoint starten,
  2. ein Diagramm einfügen,
  3. warten, bis sich das interne Datenblatt öffnet, und eine Zahl ändern,
  4. bestätigen, dass die Änderung im Diagramm angezeigt wird.

Falls einer dieser Schritte fehlschlägt, müssen Sie Maßnahmen ergreifen. Die aktuelle, auf unserer Webseite verfügbare Version von think-cell ist normalerweise kompatibel mit dem Microsoft-Update, das Sie bereitstellen möchten. Wiederholen Sie daher bitte den Test mit der aktuellen think-cell Version und planen Sie eine Bereitstellung vor oder gemeinsam mit dem Microsoft-Update.

Das Testen von think-cell mit jedem Microsoft-Update ist nicht optional. Es ist ein notwendiger Teil Ihres Supports für die Nutzer von think-cell in Ihrer Organisation. Das Testen ist nicht erforderlich, wenn die automatischen Updates von think-cell aktiviert sind.

In jedem Fall sollten Sie regelmäßig think-cell Aktualisierungen bereitstellen, sodass Ihre Nutzer von den neuesten Verbesserungen profitieren können. Wir empfehlen eine Aktualisierung mindestens alle paar Monate.

A.3.2 think-cell Aktualisierungen auf Ihrem eigenen Server hosten

Aktualisierungspakete werden üblicherweise auf dem Webserver von think-cell abgelegt. Sie können sie jedoch auch über Ihr eigenes Intranet verteilen. Dazu benötigen Sie einen Webserver, z. B. Apache oder Microsoft Internet Information Server (IIS), zu dem alle Benutzer von think-cell innerhalb Ihrer Organisation Zugang haben. Auf diesem Webserver müssen folgende Dateien abgelegt werden:

  • Eine XML-Textdatei, üblicherweise mit dem Namen update.xml, welche den Aktualisierungsvorgang steuert. Nachstehend finden Sie eine Beschreibung des Update-XML-Datei-Formats.
  • Eine oder mehrere setup_think-cell_<version>.exe-Updatedateien, die von think-cell bereitgestellt werden.

Nachdem die notwendigen Dateien auf dem Webserver abgelegt wurden, verwenden Sie einen der Konfigurationsparameter UPDATESURL/updates.url, der den Speicherort der Update-XML-Datei angibt (siehe Konfigurationsparameter), z. B.

https://example.com/update.xml

Die Update-XML-Datei muss eine Liste sogenannter Szenarien enthalten. Jedes Szenario besteht aus einer Reihe von Bedingungen und der URL einer entsprechenden Setup-Datei. Das erste Szenario, dessen Bedingungen zutreffen, bestimmt, welche Datei auf den Client heruntergeladen und installiert wird. Durch Anwendung von Bedingungen wie einer Liste von Rechner- oder Benutzernamen können verschiedene Benutzer verschiedene Aktualisierungen erhalten. So können neue Programmversionen beispielsweise zunächst in einer kleinen Pilotgruppe erprobt werden, bevor sie in der ganzen Organisation implementiert werden.

Windows: Das folgende Beispiel zeigt eine komplexe XML-Update-Datei mit WQL-Abfragen:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?> 
<root> 
  <CUpdateInfo id="1"> 
    <m_vecupdscen length="2"> 
      <!-- list of 2 different update scenarios --> 
      <!-- First scenario: the group of pilot 
           users. --> 
      <!-- This scenario is evaluated first, 
           and if it is executed, the 
           second scenario is skipped. --> 
      <elem> 
        <!-- Update file of this scenario: 
             The pilot group receives 
             think-cell build 17950 --> 
        <m_bstrFile>https://example.com/setup_17950.exe 
        </m_bstrFile> 
        <!-- List of 2 conditions that must 
             _all_ be met to install the 
             file --> 
        <m_vecupdcond length="2"> 
          <elem> 
            <!-- WQL query that an earlier build 
                 of think-cell is installed. The 
               query searches the local WQL 
                 database (not the network). 
                 Thus it will either return one 
                 product record, if an older 
                 product is installed, or none 
                 otherwise. --> 
            <m_bstrQuery>select * from 
              Win32_Product where 
              Name='think-cell' and 
              Version&lt;'1.17.950.0' 
            </m_bstrQuery> 
            <!-- The number of returned records 
                 is now numerically compared: 
                 -2 stands for less than, 
                 -1 for less or equal; 
                 0 for equal; 
                 1 for greater or equal; 
                 2 for greater than --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <!-- Compare to numerical value 1 --> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
          <elem> 
            <!-- WQL query that the computer system is 
                 named ANNA, TOM or FRANK (the group 
                 of pilot users). Again, the query is 
                 executed locally, returning either one 
                 computer system (the one the query is 
                 running on) or none. --> 
            <m_bstrQuery>select * from 
              Win32_ComputerSystem where 
              Name='ANNA' or Name='TOM' 
              or Name='FRANK'</m_bstrQuery> 
            <!-- number of returned records equal to 1 --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
        </m_vecupdcond> 
      </elem> 
      <elem><!-- Second scenario: all other users. --> 
        <!-- All other users receive think-cell 
             build 17883. --> 
        <m_bstrFile>https://example.com/setup_17883.exe 
        </m_bstrFile> 
        <!-- List of 1 condition that must be met to 
             install the file --> 
        <m_vecupdcond length="1"> 
          <elem> 
            <m_bstrQuery>select * from 
              Win32_Product where 
              Name='think-cell' and 
              Version&lt;'1.17.883.0'</m_bstrQuery> 
            <!-- number of returned records equal to 1 --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
        </m_vecupdcond> 
      </elem> 
    </m_vecupdscen> 
  </CUpdateInfo> 
</root>

Bedingungen innerhalb der Datei werden in der Windows Management Instrumentation Query Language (WQL) formuliert. Diese bietet Zugriff auf alle relevanten Systemparameter. Wenn Sie mehr über WQL wissen möchten, finden Sie hier weiterführende Informationen:

http://www.think-cell.com/wql

Wenn Sie das Update durch einen Vergleich der Versionsnummern prüfen möchten, gehen Sie nach folgendem Beispiel vor:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?> 
<root> 
  <CUpdateInfo id="1"> 
    <m_vecupdscen length="1"> 
      <elem> 
        <m_bstrFile 
      val="https://example.com/setup_26388.exe"/> 
        <m_bstrDescription/> 
        <m_vecupdcond length="2"> 
          <elem> 
            <version/> 
            <m_eupdcondop val="1"/> 
            <m_nCount val="26000"/> 
          </elem> 
          <elem> 
            <version/> 
            <m_eupdcondop val="-2"/> 
            <m_nCount val="26388"/> 
           </elem> 
        </m_vecupdcond> 
      </elem> 
    </m_vecupdscen> 
  </CUpdateInfo> 
</root>

Die Voraussetzungen für das Update sind erfüllt, wenn die aktuelle Buildnummer größer oder gleich (val="1") 26000 und kleiner als (val="-2") 26388 ist.

A.3.3 Benachrichtigung über Ablauf von Lizenzschlüsseln

think-cell benötigt einen Lizenzschlüssel und kann bis zum Ablaufdatum des Schlüssels verwendet werden.

Das Programm benachrichtigt den Benutzer bei jedem Start von PowerPoint oder Excel über den bevorstehenden Ablauf, sobald weniger als 14 Tage bis zum Ablaufdatum verbleiben.

Zur Benachrichtigung wird der Lizenzschlüssel-Dialog benutzt. Falls der Schlüssel noch nicht abgelaufen ist, wird die Meldung „Der Lizenzschlüssel dieses think-cell Produkts läuft bald ab. Sie sollten einen neuen Lizenzschlüssel eingeben:“ gemeinsam mit dem Ablaufdatum angezeigt. Der Benutzer kann

  • Einen neuen Lizenzschlüssel eingeben und OK wählen,
  • Abbrechen wählen, um den Dialog zu schließen oder
  • Deinstallieren wählen, um think-cell zu entfernen.

Falls der Lizenzschlüssel bereits abgelaufen ist, wird die Meldung „Der Lizenzschlüssel dieses think-cell Produkts ist abgelaufen. Geben Sie einen neuen Lizenzschlüssel ein:“ angezeigt, und die Auswahl von OK ist nur möglich, nachdem ein gültiger Lizenzschlüssel eingegeben wurde. Wenn der Dialog mit Abbrechen geschlossen wird, bleibt think-cell deaktiviert.

Falls Sie die Anzeige der Benachrichtigung über den Ablauf des Lizenzschlüssels vermeiden möchten, stellen Sie sicher, dass die Bestellung und Bereitstellung eines neuen Lizenzschlüssels mindestens 14 Tage vor dem Ablaufdatum erfolgt. Ein neuer Lizenzschlüssel kann sofort eingesetzt werden und wird nicht erst mit dem Ablauf des alten Schlüssels gültig. Aus diesem Grund sollten Sie den neuen Schlüssel bereitstellen, sobald er verfügbar ist.

A.3.4 Über das Internet gesendete Informationen

think-cell sendet gelegentlich Informationen über das Internet, z. B. bei der Verwendung automatischer Updates oder bei der Anzeige einer Liste neuer Funktionen, wenn eine neue Version zum ersten Mal gestartet wird. Es werden einige Informationen über die aktuelle Version gesendet, um eine angemessene Antwort von unseren Servern zu ermöglichen.

Bei jeder Anfrage werden die folgenden Daten gesendet:

  • Programm-Build (eine fünfstellige Nummer; diese Nummer finden Sie auch im Dialogfeld Info),
  • Lizenzschlüssel,
  • anonymer Globally Unique Identifier (GUID), der zur Zusammenführung mehrerer Fehlerberichte verwendet wird. Der GUID wird bei der erstmaligen Verwendung von think-cell erstellt und zusammen mit den Einstellungen des Nutzers gespeichert. Es handelt sich um eine zufällige Zeichenfolge, die keinen Bezug zu dem zum Zeitpunkt der Erstellung aktuellen Rechner, Nutzer oder Dokument hat. Anhand des GUID kann nur festgestellt werden, ob zwei Anfragen von demselben oder von verschiedenen Nutzern stammen.
  • Datum und Uhrzeit,
  • Versionsnummer Ihrer Installationen von Microsoft Windows und Microsoft Office
  • CPU-Info (32 Bit oder 64 Bit, MMX- und AVX-Unterstützung)
  • Updatestufe (deaktiviert/aktiviert/erzwungen)

Die gesamte Kommunikation mit unseren Servern ist mit modernster Technik und Verschlüsselung (HTTPS) gesichert.

Bei aktivierten Fehlerberichten werden zusätzliche Informationen gesendet, wie im nächsten Abschnitt beschrieben Fehlerberichte.

A.3.5 Fehlerberichte

Wir wissen, dass Stabilität und Zuverlässigkeit beim professionellen Einsatz unserer Software eine entscheidende Rolle spielen. Wenn während der Benutzung von think-cell ein Fehler auftritt, erzeugt die Software automatisch einen Bericht, der uns hilft, das Problem zu verstehen und mit dem nächsten Update zu beheben.

Eine aktualisierte Version von think-cell, die den gemeldeten Fehler behebt, steht zum Zeitpunkt der Meldung möglicherweise schon bereit. In diesem Fall wird das Update automatisch installiert (siehe Automatische Updates für Details zum Download und zur Installation von Updates). Falls think-cell Aktualisierungen manuell gesteuert werden (siehe Manuelle Aktualisierung von think-cell steuern), wird das Update zum Download in einem Browserfenster angeboten und kann manuell installiert werden.

Ein automatisch erzeugter Fehlerbericht enthält die folgenden Informationen:

  • Alle grundlegenden Informationen sind aufgeführt in Über das Internet gesendete Informationen,
  • einen Fehlercode vom Betriebssystem, von PowerPoint oder Excel oder von think-cell selbst,
  • die Position in unserem Quellcode (Dateiname und Zeilennummer), an der der Fehler aufgetreten ist,
  • Ein Microsoft Minidump, bei dem es sich im Wesentlichen um einen Stack Trace mit Informationen zur Umgebung wie der Betriebssystemversion und geladenen Modulen handelt. Microsoft verwendet denselben Minidump beim Versenden von Fehlerberichten

Der Fehlerbericht wird über HTTPS an den think-cell Server übertragen. Von allen übertragenen Informationen könnte höchstens der Minidump tatsächliche Fragmente von Folieninhalten enthalten. think-cell selbst speichert jedoch keinerlei Folieninhalte. Texte und Bilder werden ausschließlich von PowerPoint gespeichert. Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Minidump des von think-cell verwendeten Speichers vertrauliche Informationen enthält.

Die automatische Fehlerberichtsfunktion kann über einen Konfigurationsparameter aktiviert oder deaktiviert werden (siehe Konfigurationsparameter).

Fehlerbehebung und kritische Fehler

Im Falle kritischer Fehler wird dem Nutzer angeboten, eine Supportanfrage zu stellen.

think-cell Dialog für Supportanfragen bei kritischen Fehlern.

Diese Supportanfragen können auch manuell gesendet werden (siehe Fehlerbehebung). Es ist möglich, die Standardempfängeradresse für Supportanfragen zu ändern (siehe Konfigurationsparameter).

A.3.6 Anbieter von Stockfotos

Anbieter von Fotos einschränken

Sie können Stockfotoanbieter, die in Ihrem Unternehmen nicht verwendet werden, über die entsprechenden Konfigurationsparameter deaktivieren. Wenn alle Anbieter deaktiviert sind, wird Stockfoto aus dem Menü Elemente entfernt.

Wenn Sie die Gruppenrichtlinien unter Windows verwenden (siehe Gruppenrichtlinien), navigieren Sie zur Gruppenrichtlinie Stockfotos: Sonstige Anbieter. Sie können die Einstellungen Canto deaktivieren, Getty Images deaktivieren, Pexels deaktivieren und Unsplash deaktivieren auf Ja setzen, um diesen Anbieter zu deaktivieren, oder auf Nein, um ihn aktiviert zu lassen (dies ist die Standardeinstellung). Sie können Brandfolder auch über die Option Stockfotos deaktivieren: Brandfolder-Richtlinie auf Deaktiviert.

Wenn Sie Befehlszeilenparameter unter Windows verwenden (siehe Installation unter Windows), können Sie STOCKIMAGESDISABLEBRANDFOLDER=1, STOCKIMAGESDISABLECANTO=1, STOCKIMAGESDISABLEGETTY=1, STOCKIMAGESDISABLEPEXELS=1 oder STOCKIMAGESDISABLEUNSPLASH=1 zur Installationsbefehlszeile hinzufügen, um diesen Bildanbieter zu deaktivieren.

Wenn Sie defaults auf Mac verwenden (siehe Installation unter macOS), deaktiviert der folgende Befehl alle Bildanbieter:

sudo defaults write /Library/Preferences/com.microsoft.office com.think-cell.settings.stockimages -dict-add DisableBrandfolder -bool true DisableCanto -bool true DisableGetty -bool true DisablePexels -bool true DisableUnsplash -bool true

Beim Hochladen einer .plist-Datei in eine Geräteverwaltungslösung (siehe Verwaltete Bereitstellung unter macOS) werden alle Bildanbieter deaktiviert, einschließlich des folgenden Snippets:

<key>stockimages</key>
<dict>
	<key>DisableBrandfolder</key>
	<true/>
	<key>DisableCanto</key>
	<true/>
	<key>DisableGetty</key>
	<true/>
	<key>DisablePexels</key>
	<true/>
	<key>DisableUnsplash</key>
	<true/>
</dict>

Um einen bestimmten Bildanbieter aktiviert zu lassen, ändern Sie für diesen die Option true zu false.

Brandfolder API-Schlüssel

Bei Verwendung des Bildanbieters Brandfolder erfolgt die Authentifizierung über einen API-Schlüssel, den Sie über einen Konfigurationsparameter an think-cell Benutzer verteilen müssen. Zum Abrufen Ihres API-Schlüssels melden Sie sich bei Ihrem Brandfolder-Profil an, navigieren Sie zu Integrationen und suchen Sie unter API-Schlüssel nach Ihrem API-Schlüssel. Am besten kopieren Sie diese lange Zeichenfolge und fügen sie ein.

Wenn Sie die Gruppenrichtlinien unter Windows verwenden (siehe Gruppenrichtlinien), navigieren Sie zur Gruppenrichtlinie Stockfotos: Brandfolder und setzen Sie den Wert von Brandfolder API Key auf den API-Schlüssel fest.

Wenn Sie Befehlszeilenparameter unter Windows verwenden (siehe Installation unter Windows), ersetzen Sie STOCKIMAGESBRANDFOLDERAPIKEY=ABCDE... mit Ihrem API-Schlüssel und fügen Sie dann ABCDE... der Installationsbefehlszeile hinzu.

Bei der Verwendung von defaults auf Mac (siehe Installation unter macOS) legt die folgende Methode den Brandfolder-API-Schlüssel fest, nachdem ABCDE... durch Ihren API-Schlüssel ersetzt wurde:

sudo defaults write /Library/Preferences/com.microsoft.office com.think-cell.settings.stockimages -dict-add BrandfolderAPIKey -string "ABCDE..."

Beim Hochladen einer .plist-Datei in eine Geräteverwaltungslösung (siehe Verwaltete Bereitstellung unter macOS) wird der Brandfolder-API-Schlüssel nach dem Ersetzen von ABCDE... durch Ihren API-Schlüssel mit folgendem Snippet festgelegt:

<key>stockimages</key>
<dict>
	<key>BrandfolderAPIKey</key>
	<string>ABCDE...</string>
</dict>

Stockfoto-Dialogfeld von Brandfolder

Wenn Sie den Bildanbieter Brandfolder verwenden, können Sie das Stockfoto-Dialogfeld noch weiter konfigurieren. Sie können eine Option aktivieren, dass das Dropdown-Menü für Ordner automatisch ausgeblendet wird, wenn Sie nur einen Ordner haben. Außerdem können Sie für die Dropdown-Listen „Brandfolder Sammlungen“ und „Brandfolder Abschnitte“ wählen, ob Sie die Dropdown-Liste anzeigen möchten, ob Sie sie ohne die Einstellung „Alle“ anzeigen möchten oder ob Sie sie ausblenden möchten, sodass „Alle“ für die Anzeige verwendet wird.

Wenn Sie die Gruppenrichtlinien unter Windows verwenden (siehe Gruppenrichtlinien), navigieren Sie zur Gruppenrichtlinie Stockfotos: Brandfolder und stellen Sie die entsprechenden Optionen ein.

Wenn Sie Befehlszeilenparameter unter Windows verwenden (siehe Installation unter Windows), fügen Sie STOCKIMAGESHIDESINGLEBRANDFOLDER=1 der Installationsbefehlszeile hinzu, um die Dropdown-Liste automatisch auszublenden, wenn Sie nur einen Ordner haben. Fügen Sie STOCKIMAGESHIDEBRANDFOLDERCOLLECTIONS=0 hinzu, um die Dropdown-Liste der Brandfolder-Sammlungen anzuzeigen, oder =1 um sie anzuzeigen, aber „Alle“ auszulassen, und =2, um die Dropdown-Liste auszublenden. Die Einstellung STOCKIMAGESHIDEBRANDFOLDERSECTIONS steuert die Dropdown-Liste „Brandfolder Bereiche“ auf die gleiche Weise.

Bei Verwendung von defaults auf Mac (siehe Installation unter macOS) kann der folgende Snippet als Ausgangspunkt verwendet werden. Der Wert für HideSingleBrandfolder kann true oder false sein und sowohl für HideBrandfolderCollections als auch für HideBrandfolderSections können die folgenden Werte verwendet werden: 0 um die Dropdown-Liste anzuzeigen, 1 um sie anzuzeigen, aber „Alle“ auszulassen, und 2, um die Dropdown-Liste auszublenden.

sudo defaults write /Library/Preferences/com.microsoft.office com.think-cell.settings.stockimages -dict-add HideSingleBrandfolder -bool false HideBrandfolderCollections -int 1 HideBrandfolderSections -int 2

Wenn Sie eine .plist-Datei in eine Geräteverwaltungslösung hochladen (siehe Verwaltete Bereitstellung unter macOS), konfigurieren Sie mit dem folgenden Snippet dieselben Einstellungen:

<key>stockimages</key>
<dict>
	<key>HideSingleBrandfolder</key>
	<false/>
	<key>HideBrandfolderCollections</key>
	<integer>1</integer>
	<key>HideBrandfolderSections</key>
	<integer>2</integer>
</dict>

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