A Bereitstellungsanleitung

In diesem Kapitel wird die Bereitstellung von think-cell in einer größeren Organisation beschrieben. Wenn Sie eine persönliche Kopie von think-cell auf Ihrem Rechner installieren möchten, finden Sie die entsprechenden Informationen im Kapitel Installation und Aktualisierung.

A1
Voraussetzungen
A2
Erste Installation
A3
Gruppenrichtlinien
A4
Automatische Updates
A5
Manuelle Aktualisierung von think-cell
A6
Hosten von think-cell Aktualisierungen auf Ihrem eigenen Server
A7
Unterschiede zwischen Office 365-Kanälen
A8
Benachrichtigung über Ablauf von Lizenzschlüsseln
A9
Fehlerberichte

A1 Voraussetzungen

think-cell ist mit Microsoft Office 2007 SP2, 2010, 2013 oder 2016 für Windows kompatibel. Die folgenden Komponenten müssen installiert sein:

  • Microsoft Office Excel
  • Microsoft Office PowerPoint
  • Visual Basic for Applications (aus Gemeinsam genutzte Office-Features)

Für die Installation von think-cell werden etwa 180 MB Festplattenspeicher benötigt.

A2 Erste Installation

Die think-cell Installationsdateien setup_*.msi und setup_*.exe beherrschen dieselben Parameter wie der msiexec-Befehl von Windows, wobei allerdings nicht alle Kombinationen empfohlen bzw. unterstützt werden. Beachten Sie, dass es nur ein Installationsprogramm gibt und think-cell je nach Bedarf die 32- oder 64-Bit-Version nutzt. Verwenden Sie die Datei setup_*.exe, wenn Benutzer think-cell durch einen Doppelklick auf die Setup-Datei installieren sollen.

think-cell kann pro Computer oder pro Nutzer installiert werden. Besitzt der installierende Benutzer Administratorrechte oder kann über die Windows-Benutzerkontensteuerung (UAC) eine Rechteerhöhung erwirken, wird standardmäßig die Pro-Computer-Option ausgewählt. Bei Benutzern, die Software installieren können, jedoch nicht über Administratorrechte verfügen und auch keine Rechteerhöhung über die Windows-Benutzerkontensteuerung (UAC) erwirken können, ist standardmäßig die pro-Nutzer-Option ausgewählt.

Basierend auf dem Standard-Verhalten des Windows Installer-Mechanismus ist es möglich, verschiedene think-cell Versionen parallel zu installieren, sofern diese in verschiedenen Kontexten installiert werden (z. B. verschiedene Versionen installiert pro Nutzer für verschiedene Benutzerkonten oder jeweils eine unterschiedliche Version installiert pro Nutzer und pro Computer). Falls mehr als eine Installation vorhanden ist, ist es immer die pro-Nutzer-Installation eines vorgegebenen Benutzerkontos, die ausgeführt wird. Alle anderen Installationen (einschließlich einer pro-Computer-Installation) werden ignoriert. Dies trifft auch dann zu, wenn die pro-Nutzer-Installation älter ist als eine parallele pro-Computer-Installation.

Wenn Sie die Installation skriptgesteuert oder von der Befehlszeile aus durchführen oder bestimmte Installationsoptionen erzwingen wollen, greifen Sie auf folgende Methoden zurück:

A2.1 Pro Computer (für alle Benutzer)

setup_*.msi /qn TARGETDIR="<absolute path>"

  • Das ausführende Benutzerkonto muss über volle Administratorrechte verfügen, damit u. a. Skripts über die Fernwartungssoftware aufgerufen werden können oder das Installationsprogramm von einer Eingabeaufforderung aus gestartet werden kann, die mit der Option „Als Administrator ausführen“ aufgerufen wurde. Sollte das Benutzerkonto nicht über ausreichende Rechte verfügen, wird die Installation abgebrochen.
  • Lassen Sie den Parameter ALLUSERS weg.
  • Alle anderen Parameter sind optional:
    • Der Parameter /qn unterdrückt das Fenster des Windows Installers.
    • Das standardmäßige Zielverzeichnis lautet:

      %PROGRAMFILES%\think-cell

      auf 32-Bit-Windows-Systemen bzw.

      %PROGRAMFILES(X86)%\think-cell

      auf 64-Bit-Windows-Systemen. Wenn Sie mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einstellen, achten Sie darauf, dass das Zielverzeichnis für alle Benutzer des gesamten Computers lesbar ist.

  • Wenn Sie es vorziehen, können Sie setup_*.exe auch wie folgt verwenden:

    setup_*.exe ALLUSERS=1

    Die übrigen Parameter funktionieren ebenso wie bei setup_*.msi.

A2.2 Automatische Rechteerweiterung durch die Windows-Benutzerkontensteuerung (UAC)

setup_*.exe /qb

  • Lassen Sie den Parameter ALLUSERS weg. Die Installation erfolgt nur dann für den gesamten Computer, wenn sich die Berechtigungen des Benutzerkontos auf Administratorrechte erweitern lassen. Andernfalls weicht das Installationsprogramm auf eine benutzerbezogene Installation aus.
  • Alle anderen Parameter sind optional:
    • Unter Windows Vista und Windows 7 lässt sich mit /qn das Fenster des Installationsprogramms komplett unterdrücken, während /qb einen Fortschrittsbalken anzeigt und /qb! die Schaltfläche Abbrechen entfernt. Unter Windows 8 und neueren Versionen wird nur die Verwendung von /qb empfohlen. Mit /qn könnte es passieren, dass die Installation ohne Rückmeldung abgebrochen oder unerwartet als benutzerbezogene Installation durchgeführt wird, obwohl eine Rechteerweiterung des Benutzerkontos möglich wäre. (Der Grund dafür sind Änderungen durch Microsoft an der Benutzerkontensteuerung von Windows 8, die sich zudem in Abhängigkeit von den jeweiligen UAC-Einstellungen des Benutzerkontos auswirken.)
    • Angaben zum standardmäßigen Zielverzeichnis bei einer Installation für den gesamten Computer finden Sie weiter oben. Benutzerbezogene Installationen erfolgen standardmäßig in folgendes Verzeichnis:

      %LOCALAPPDATA%\think-cell

      Es wird davon abgeraten, mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einzustellen. Sollten Sie dies dennoch tun, stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis über die entsprechenden Berechtigungen und Besitzrechte für den jeweiligen Installationskontext verfügt.

A2.3 Benutzerbezogene Installation erzwingen

setup_*.exe /qn ALLUSERS=""

  • ALLUSERS="" erzwingt eine benutzerbezogene Installation auch dann, wenn über die Benutzerkontensteuerung eine Rechteerhöhung für das Benutzerkonto möglich wäre.
  • Führen Sie das Installationsprogramm unter jedem Benutzerkonto aus.
  • Alle anderen Parameter sind optional:
    • Mit /qn lässt sich das Fenster des Installationsprogramms komplett unterdrücken, während /qb einen Fortschrittsbalken anzeigt und /qb! die Schaltfläche Abbrechen entfernt.
    • Das standardmäßige Zielverzeichnis lautet:

      %LOCALAPPDATA%\think-cell

      Es wird davon abgeraten, mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einzustellen. Sollten Sie dies dennoch tun, stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis über die entsprechenden Berechtigungen und Besitzrechte für das aktuelle Benutzerkonto verfügt.

A2.4 Erster Start

Nachdem think-cell installiert wurde und der Benutzer PowerPoint zum ersten Mal startet, wird ein Dialogfeld zur Eingabe des Lizenzschlüssels angezeigt.

Hinweis: Mithilfe des Parameters LICENSEKEY= kann ein Lizenzschlüssel für die Installation angegeben werden. Unter Gruppenrichtlinien finden Sie eine bessere Methode für die Verteilung des Lizenzschlüssels, die Ihnen den Umgang mit zukünftigen Lizenzschlüsselaktualisierungen erleichtert. Informationen zu zusätzlichen Kommandozeilenoptionen finden Sie unter Menüband ab Office 2007, Automatische Updates und Fehlerberichte.

Außerdem wird beim ersten Start das Menüband mit der Registerkarte Einfügen angezeigt, in der sich die think-cell Gruppe befindet. Eine Webseite mit einem Lernprogramm wird ebenfalls geöffnet. Beide Aktionen können über den Installationsparameter NOFIRSTSTART oder über die entsprechende Gruppenrichtlinie unterbunden werden.

A2.5 Sprache

Die Benutzeroberfläche von think-cell ist verfügbar in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch und Spanisch.

Während der Installation verwendet think-cell die Anzeigesprache, die den Windows-Regionaleinstellungen entspricht. Nach der Installation verwendet think-cell für Menüs und Dialogfelder dieselbe Sprache wie Ihre Installation von Microsoft Office.

Alle unterstützten Sprachen sind im gleichen einheitlichen Installationspaket enthalten. Falls die Sprache noch nicht unterstützt wird, wird Englisch verwendet. Dieses Verhalten der automatischen Sprachauswahl kann nicht geändert werden.

A2.6 Installierte Dateien

Die folgenden Dateien werden von think-cell benötigt. Sie befinden sich im Installationsverzeichnis:

  • tcaddin.dll (ca. 20 MB)
  • manual_de|en|es|fr|it|ja|pt.pdf (jeweils < 6 MB)
  • d3dx9_43.dll (ca. 2 MB)
  • dbghelp.dll (ca. 2 MB)
  • generictcbasestyle (ca. 80 KB)
  • NOTICE.txt (< 10 KB)
  • ppttc.exe (< 3 MB)
  • tcc2d.exe (< 50 MB)
  • tcdiag.exe (< 2 MB)
  • tcdotnet.dll (ca. 16 KB)
  • tcdump.exe (ca. 400 KB)
  • tcmail.exe (< 2 MB)
  • tcrunxl.exe (< 2 MB)
  • tcupdate.exe (< 3 MB)
  • admin-policy-templates/think-cell.adm (ca. 10 KB)
  • admin-policy-templates/think-cell.admx (ca. 10 KB)
  • admin-policy-templates/en-US/think-cell.adml (ca. 10 KB)
  • ppttc/ppttc-schema.json (ca. 2 KB)
  • ppttc/sample.html (ca. 2 KB)
  • ppttc/sample.ppttc (ca. 2 KB)
  • ppttc/template.pptx (< 100 KB)
  • styles/example_style_complex.xml (< 25 KB)
  • styles/generic style.xml (< 25 KB)
  • styles/no_style.xml (< 10 KB)
  • styles/traffic_light_horizontal_green.emf (ca. 2 KB)
  • styles/traffic_light_horizontal_red.emf (ca. 2 KB)
  • styles/traffic_light_horizontal_yellow.emf (ca. 2 KB)
  • styles/traffic_light_vertical_green.emf (ca. 2 KB)
  • styles/traffic_light_vertical_red.emf (ca. 2 KB)
  • styles/traffic_light_vertical_yellow.emf (ca. 2 KB)
  • xml-schemas/dml-chart.xsd (< 100 KB)
  • xml-schemas/dml-chartDrawing.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/dml-diagram.xsd (< 100 KB)
  • xml-schemas/dml-lockedCanvas.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/dml-main.xsd (< 200 KB)
  • xml-schemas/dml-picture.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/shared-commonSimpleTypes.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/shared-relationshipReference.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/tcstyle.xsd (< 40 KB)

Unter 64-Bit-Versionen von Windows Vista, 7, 8, 8.1 und 10 werden für think-cell außerdem die nachfolgenden Dateien benötigt. Sie befinden sich im Installationsverzeichnis:

  • x64/tcaddin.dll (ca. 35 MB)
  • x64/d3dx9_43.dll (ca. 2 MB)
  • x64/dbghelp.dll (ca. 2 MB)
  • x64/tcc2d.exe (< 50 MB)
  • x64/tcdiag.exe (< 3 MB)
  • x64/tcdump.exe (ca. 500 KB)
  • x64/tcrunxl.exe (< 3 MB)

Bei der Installation von think-cell werden Dateien ausschließlich im gewählten Installationsverzeichnis abgelegt.

Während der Nutzung von think-cell werden weitere Dateien in folgenden Verzeichnissen abgelegt:

C:\Documents and Settings\[user]\
Application Data\think-cell

C:\Documents and Settings\[user]\
Local Settings\Application Data\think-cell

Windows Vista, 7, 8, 8.1 und 10:

C:\Users\[user]\AppData\Roaming\think-cell

C:\Users\[user]\AppData\Local\think-cell

A2.7 Registrierungseinträge

Für die Interaktion mit Microsoft PowerPoint und Microsoft Excel legt think-cell einige neue Schlüssel in den folgenden Abschnitten der Windows-Registrierung an. Abhängig davon, ob Sie eine reguläre Installation oder eine Einzelnutzerinstallation haben, werden die Schlüssel im Abschnitt HKEY_LOCAL_MACHINE oder HKEY_CURRENT_USER erstellt:

\Software\Classes\CLSID\
{3EAB3858-A0E0-4A3B-A405-F4D525E85265}

\Software\Classes\CLSID\
{D52B1FA2-1EF8-4035-9DA6-8AD0F40267A1}

\Software\Classes\thinkcell.addin

\Software\Classes\thinkcell.addin.1

\Software\Microsoft\Office\
PowerPoint\Addins\thinkcell.addin

\Software\Microsoft\Office\
Excel\Addins\thinkcell.addin

Bei 64-Bit-Versionen von Windows werden die folgenden weiteren Schlüssel erzeugt:

\Software\Classes\Wow6432Node\CLSID\
{3EAB3858-A0E0-4A3B-A405-F4D525E85265}

\Software\Classes\Wow6432Node\CLSID\
{D52B1FA2-1EF8-4035-9DA6-8AD0F40267A1}

\Software\Wow6432Node\Microsoft\Office\
PowerPoint\Addins\thinkcell.addin

\Software\Wow6432Node\Microsoft\Office\
Excel\Addins\thinkcell.addin

Der Lizenzschlüssel sowie die Einstellungen für die Onlinequalitätssicherung und automatische Aktualisierungen werden in folgendem Abschnitt der Windows-Registrierung abgelegt:

Software\Classes\Software\think-cell

Wenn Sie in Ihrem Netzwerk auf think-cell.adm/x basierende Gruppenrichtlinien einsetzen (siehe Gruppenrichtlinien), verwendet think-cell möglicherweise auch folgende Abschnitte:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\
think-cell

HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\
think-cell

think-cell verändert keine anderen Abschnitte der Windows-Registrierung.

A2.8 Menüband ab Office 2007

Ab Office 2007 ist die think-cell Symbolleiste als Menübandgruppe implementiert. Die Standardposition der think-cell Gruppe in PowerPoint befindet sich auf der Registerkarte „Einfügen“ (TabInsert) hinter der Gruppe „Illustrationen“ (GroupInsertIllustrations); die Standardposition in Excel befindet sich auf der Registerkarte „Einfügen“ hinter der Gruppe „Excel-Tabellen einfügen“ (GroupInsertChartsExcel).

Ausführliche Informationen zum Anpassen des Menübands in Office finden Sie unter:

http://www.think-cell.com/ribbon

Um die think-cell Gruppe innerhalb von PowerPoint anzupassen, können die folgenden Eigenschaften während der Installation festgelegt werden:

RIBBONPPTABINSERT
Legt XML-Attribute für das Element tab fest, das die think-cell Gruppe beinhaltet.
RIBBONPPGROUPINSERT
Legt XML-Attribute für das think-cell Element group fest.
RIBBONPPXMLNS
Legt zusätzliche XML-Namespaces für das Element customUI fest.

Hinweis: Alle diese Parameter gelten sowohl für die Datei „setup.msi“ als auch für die Datei „setup.exe“.

Wenn kein id-, idMso- oder idQ-Attribut mit der Eigenschaft RIBBONPPTABINSERT festgelegt wurde, wird die think-cell Gruppe auf der Registerkarte „Einfügen“ platziert. Wenn kein id- oder idQ-Attribut mit der Eigenschaft RIBBONPPGROUPINSERT festgelegt wurde, wird automatisch eine eindeutige lokale ID für die think-cell Gruppe erzeugt. Wenn mit RIBBONPPGROUPINSERT keine Beschriftung festgelegt wurde, wird außerdem die Beschriftung think-cell verwendet.

Das Hinzufügen der folgenden Parameter zur Setup-Befehlszeile würde beispielsweise die think-cell Gruppe in eine neue Registerkarte hinter der integrierten Registerkarte „Start“ platzieren:

RIBBONPPTABINSERT="id=""TabNew"" label=
""My New Tab"" insertAfterMso=""TabHome"""

Hinweis: Beim Festlegen der Eigenschaften in der Setup-Befehlszeile müssen im XML-Ausschnitt doppelte Anführungszeichen verwendet werden.

Alternativ können die folgenden Optionen zur Befehlszeile hinzugefügt werden, um die think-cell Gruppe auf der Registerkarte „Start“ hinter der Gruppe „Schriftart“ und zu platzieren und die Gruppe folgendermaßen zu nennen:

RIBBONPPTABINSERT="idMso=""TabHome"""

RIBBONPPGROUPINSERT="insertAfterMso=
""GroupFont"" label=""think-cell"""

Das idQ-Attribut kann verwendet werden, um qualifizierte für die think-cell Gruppe sowie für die Registerkarte festzulegen. Jeder Namespace, der für die qualifizierten Bezeichner erforderlich ist, kann mithilfe der Eigenschaft RIBBONPPXMLNS genau festgelegt werden.

So kann die think-cell Gruppe durch Hinzufügen der beiden folgenden Optionen zur Setup-Befehlszeile zum Beispiel in der benutzerdefinierten Registerkarte TabUser platziert werden, wobei die Qualifizierung mit dem Namespace http://example.com/ribbon erfolgt und die Gruppe vor der Registerkarte „Einfügen“ platziert wird:

RIBBONPPXMLNS="xmlns:ribbon=
""http://example.com/ribbon"""

RIBBONPPTABINSERT="idQ=""ribbon:TabUser""
label=""My User Tab""
insertBeforeMso=""TabInsert"""

Wenn das PowerPoint-Menüband durch verschiedene Add-Ins oder Vorlagen angepasst wird, können die qualifizierten Bezeichner nützlich sein. Wenn zum Beispiel verschiedene Add-Ins eine Registerkarte mit gleichen qualifizierten Bezeichnern erzeugen möchten, wird nur eine einzelne benutzerdefinierte Registerkarte erstellt, und jedes der Add-Ins kann Gruppen innerhalb der gemeinsamen benutzerdefinierten Registerkarte positionieren. Durch Festlegen eines qualifizierten Bezeichners für die think-cell Gruppe können andere Add-Ins oder Vorlagen relativ zur Gruppe positioniert werden. Ebenso kann die think-cell Gruppe qualifizierte Bezeichner verwenden, um sich relativ zu den Gruppen anderer Add-Ins oder Vorlagen zu platzieren. Zum Beispiel wird mit den folgenden Optionen ein qualifizierter Bezeichner für die think-cell Gruppe festgelegt und relativ zu einer benutzerdefinierten Gruppe platziert.

RIBBONPPXMLNS="xmlns:ribbon=
""http://example.com/ribbon""
xmlns:special=
""http://example.com/special"""

RIBBONPPGROUPINSERT="
idQ=""ribbon:GroupThinkCell""
insertAfterQ=""special:GroupSpecial"""

Beachten Sie, dass die Reihenfolge, in der Add-Ins oder Vorlagen geladen werden, die Anpassung des PowerPoint-Menübands beeinflussen kann. Wenn das Add-In, das die Gruppe special:GroupSpecial erstellt, wie im obigen Beispiel nach dem think-cell Add-In geladen wird, hat die Positionierung relativ zur Gruppe special:GroupSpecial keine Wirkung. Da die Ladereihenfolge nicht immer beeinflusst werden kann, ist es zu empfehlen, dass Paare von benutzerdefinierten Gruppen, für die eine relative Positionierung erforderlich ist, sich relativ zueinander platzieren sollten. Dadurch wird gewährleistet, dass sich die zuletzt geladene Gruppe stets relativ zu der anderen platziert. Im obigen Beispiel sollte der XML-Code für die Gruppe special:GroupSpecial ein insertBeforeQ-Attribut beinhalten, das eine Referenz zum qualifizierten Bezeichner der think-cell Gruppe herstellt.

Die think-cell Gruppe in Excel kann mithilfe der Eigenschaften RIBBONXLTABINSERT, RIBBONXLGROUPINSERT und RIBBONXLXMLNS auf ähnliche Weise angepasst werden.

A3 Gruppenrichtlinien

think-cell unterstützt Windows-Gruppenrichtlinien, um das Verhalten von think-cell für eine Gruppe von Nutzern oder Rechnern zentral festzulegen. Zur Verwendung von Gruppenrichtlinien müssen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt erstellen und es mithilfe der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole mit einem Standort, einer Domäne oder einer Organisationseinheit verbinden.

Die folgende Darstellung setzt ein Verständnis der Konzepte und Verwaltung von Gruppenrichtlinien voraus. Allgemeine Informationen zu Windows-Gruppenrichtlinien und Details zu ihrer Verwendung und den Aktualisierungsmechanismen finden Sie in der Onlinehilfe der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole.

Die speziellen Konfigurationsoptionen von think-cell werden in den administrativen Vorlagendateien think-cell.adm und think-cell.admx beschrieben. Diese befinden sich im Unterverzeichnis admin-policy-templates innerhalb des Verzeichnisses, in dem think-cell installiert wurde. Gehen Sie folgendermaßen vor, um abhängig vom Dateityp die neuen Funktionen zu nutzen:

  • für think-cell.adm: Verwenden Sie im Gruppenrichtlinienobjekt-EditorVorlagen hinzufügen/entfernen… im Menü Aktion.
  • für think-cell.admx: Kopieren Sie think-cell.admx und en-US\think-cell.adml von admin-policy-templates nach %SYSTEMROOT%\PolicyDefinitions bzw. %SYSTEMROOT%\PolicyDefinitions\en-US.

Dadurch wird ein neuer Knoten think-cell an zwei Stellen unter dem Knoten Administrative Vorlagen angelegt: Die think-cell Einstellungen unterhalb von Computerkonfiguration steuern Registrierungseinträge unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\
think-cell

und die Einstellungen unterhalb von Benutzerkonfiguration steuern Registrierungseinträge unter

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Policies\
think-cell

Sind an beiden Stellen Optionen konfiguriert, haben die Einstellungen unterhalb von Computerkonfiguration Vorrang.

Die Elemente des Knotens think-cell stellen die durch Gruppenrichtlinien steuerbaren Optionen dar. Jedes Element verfügt über eine Beschreibung und eine Auflistung der möglichen Werte für diese Option.

A3.1 Verwendung von Gruppenrichtlinien zur Zugriffsverwaltung auf einem Terminal-Server

Sie können Gruppenrichtlinien einsetzen, um think-cell für eine Gruppe von Nutzern zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn Sie think-cell zum Beispiel auf einem zentralen Terminalserver installieren, müssen Sie sicherstellen, dass nur die lizenzierten Nutzer Zugang zu think-cell haben. Eine einfache Methode hierzu ist die folgende Anwendung von Gruppenrichtlinien:

1.
Legen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt an, das think-cell deaktiviert, und verbinden Sie es mit Ihrer Domäne. Verwenden Sie dazu die Einstellung Product Access Control der administrativen Vorlage think-cell.
2.
Legen Sie ein weiteres Gruppenrichtlinienobjekt an, das think-cell für die lizenzierten Nutzer aktiviert. Dieses sollte ebenfalls mit Ihrer Domäne verbunden sein und nach dem deaktivierenden Objekt angewendet werden. Da Gruppenrichtlinienobjekte in aufsteigender Reihenfolge ausgewertet werden, muss das aktivierende Objekt oben in der Liste in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole stehen.
3.
Beschränken Sie im Abschnitt Sicherheitsfilterung der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole den Zugriff auf das aktivierende Gruppenrichtlinienobjekt explizit auf die lizenzierten Nutzer von think-cell.

A3.2 Verwendung von Gruppenrichtlinien zur Verteilung des Lizenzschlüssels

Eine weitere praktische Anwendungsmöglichkeit für Gruppenrichtlinien ist die zentralisierte Verwaltung und Verteilung des Lizenzschlüssels an die Nutzer von think-cell in Ihrem Unternehmen. Der Lizenzschlüssel ist eine Einstellung der administrativen Vorlage think-cell.

A4 Automatische Updates

think-cell integriert sich fest in PowerPoint und Excel, um seine optimierte Benutzeroberfläche und seinen Reichtum an Funktionen bereitzustellen. Aufgrund der festen Integration ist es nicht möglich, die Kompatibilität mit unbekannten zukünftigen Änderungen an Microsoft Office zu garantieren. Führen Sie daher folgende Schritte aus:

1.
Größere Version-Updates, z. B. der Wechsel von PowerPoint 2013 auf 2016 oder von 2016 auf eine zukünftige Version benötigen immer die aktuellste think-cell Version.
2.
Für Klick-und-Los-Ausgaben von Office, einschließlich Office 365, erfordern die meisten Updates eine think-cell Aktualisierung (siehe auch Unterschiede zwischen Office 365-Kanälen).
3.
Sicherheitsaktualisierungen für MSI-basierte Ausgaben von Microsoft Office erfordern üblicherweise keine think-cell Aktualisierung. Allerdings kann dies nicht garantiert werden und manchmal wird eine Sicherheitsaktualisierung für Microsoft Office aus Kompatibilitätsgründen eine think-cell Aktualisierung notwendig machen.

think-cell verfügt über eine automatische Aktualisierungsfunktion. Auf diese Weise gewährleisten wir die Kompatibilität mit allen Microsoft-Updates und stellen neue Funktionen bereit. Wenn PowerPoint oder Excel gestartet werden, sucht die Software nach einer neuen Version. Falls eine solche verfügbar ist, versucht die Software, das Update zu installieren.

Falls verfügbar, verwendet think-cell den Microsoft Background Intelligent Transfer Service (BITS) , um Aktualisierungen herunterzuladen. BITS gibt automatisch Bandbreite frei, wenn der Benutzer sie benötigt und erholt sich problemlos von den in mobilen Umgebungen häufigen Unterbrechungen der Netzwerkverbindung. Ein Aktualisierungspaket ist etwa 80 MB groß.

Sämtliche Dateien, die im Rahmen der automatischen Aktualisierung ausgeführt und installiert werden, sind von think-cell digital signiert. Die Integrität des Updates wird mithilfe eines selbstsignierten Zertifikats überprüft, das in der derzeit installierten Version von think-cell enthalten ist. Hierdurch wird ein höheres Maß an Sicherheit als bei der Überprüfung des Updates mithilfe eines Zertifikats gewährleistet, das von einer Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde. Insbesondere werden zwei Arten von Angriffen verhindert: Erstens können Zertifizierungsstellen beispielsweise von Dritten infiltriert werden, die sich mit betrügerischer Absicht Zugang zu einem Zertifikat einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle verschaffen, indem sie sich als think-cell ausgeben. Zweitens kann das Automatische Update von Stammzertifikaten von Microsoft gegebenenfalls unbemerkt neue vertrauenswürdige Stammzertifikate installieren. Auf diese Weise kann Microsoft neue Stammzertifikate einführen, die von Windows, ohne dass dies öffentlich wahrgenommen wird, für die Herstellung der Vertrauensstellung verwendet werden.

Bei automatischen Updates bleibt der Speicherort der Installation bestehen: Sowohl die Installationen pro Benutzer als auch pro Computer werden am gleichen Speicherort aktualisiert.

A5 Manuelle Aktualisierung von think-cell

Falls Sie think-cell Aktualisierungen manuell steuern möchten, müssen Sie alle automatischen Updates durch Microsoft für PowerPoint und Excel deaktivieren. Die Bereitstellung von Microsoft-Updates muss durch Sie kontrolliert werden. Sind automatische Updates für Office durch Microsoft aktiviert, können think-cell Aktualisierungen nicht deaktiviert werden. In diesem Fall werden think-cell Aktualisierungen heruntergeladen und installiert.

Wenn Sie automatische Updates für Office durch Microsoft deaktiviert haben oder Office-Updates auf Ihre eigenen Server geleitet haben, können Sie think-cell Aktualisierungen über die Gruppenrichtlinien (siehe Gruppenrichtlinien) oder über die Installationsparameter UPDATES=0 (siehe Erste Installation) deaktivieren. In diesem Fall prüft think-cell nicht, ob ein Update verfügbar ist, wenn Sie PowerPoint oder Excel starten. Sie können uns auch kontaktieren und anfordern, dass automatische Updates über eine Einstellung auf unserem Server deaktiviert werden. In diesem Fall findet die Prüfung auf Updates weiterhin statt, aber die Antwort gibt immer an, dass kein Update zur Verfügung steht.

Hinweis: Als Resultat eines Fehlers kann es sein, dass think-cell den Nutzer darüber informiert, dass ein Update mit einer Problemlösung bereits verfügbar ist und es auf einer Webseite anbietet (siehe Fehlerberichte).

Falls automatische Updates von think-cell deaktiviert sind, müssen Sie die Kompatibilität von think-cell mit jedem Update für PowerPoint und Excel manuell überprüfen. Für eine effektive Überprüfung müssen Sie

1.
PowerPoint starten,
2.
ein Diagramm einfügen,
3.
warten, bis sich das interne Datenblatt öffnet, und eine Zahl ändern,
4.
bestätigen, dass die Änderung im Diagramm angezeigt wird.

Falls einer dieser Schritte fehlschlägt, müssen Sie Maßnahmen ergreifen. Die aktuelle, auf unserer Webseite verfügbare Version von think-cell ist normalerweise kompatibel mit dem Microsoft-Update, das Sie bereitstellen möchten. Wiederholen Sie daher bitte den Test mit der aktuellen think-cell Version und planen Sie eine Bereitstellung vor oder gemeinsam mit dem Microsoft-Update.

Das Testen von think-cell mit jedem Microsoft-Update ist nicht optional. Es ist ein notwendiger Teil Ihres Supports für die Nutzer von think-cell in Ihrer Organisation. Das Testen ist nicht notwendig, falls automatische Updates von think-cell aktiviert sind.

In jedem Fall sollten Sie regelmäßig think-cell Aktualisierungen bereitstellen, sodass Ihre Nutzer von den neuesten Verbesserungen profitieren können. Wir empfehlen eine Aktualisierung mindestens alle paar Monate.

A6 Hosten von think-cell Aktualisierungen auf Ihrem eigenen Server

Aktualisierungspakete werden üblicherweise auf dem Webserver von think-cell abgelegt. Sie können sie jedoch auch über Ihr eigenes Intranet verteilen. Dazu benötigen Sie einen Webserver, z. B. Apache oder Microsoft Internet Information Server (IIS), zu dem alle Benutzer von think-cell innerhalb Ihrer Organisation Zugang haben. Auf diesem Webserver müssen folgende Dateien abgelegt werden:

  • Eine XML-Textdatei, üblicherweise mit dem Namen update.xml, welche den Aktualisierungsvorgang steuert. Nachstehend finden Sie eine Beschreibung des Update-XML-Datei-Formats.
  • Eine oder mehrere setup_think-cell_<version>.exe-Updatedateien, die von think-cell bereitgestellt werden.

Nachdem die notwendigen Dateien auf dem Webserver angelegt wurden, muss think-cell mit der Kommandozeilenoption UPDATESURL installiert werden, die den Speicherort der Update-XML-Datei angibt (siehe Erste Installation), z. B.:

UPDATESURL="http://example.com/update.xml"

Die Update-XML-Datei muss eine Liste sogenannter Szenarien enthalten. Jedes Szenario besteht aus einer Reihe von Bedingungen und der URL einer entsprechenden Setup-Datei. Das erste Szenario, dessen Bedingungen zutreffen, bestimmt, welche Datei auf den Client heruntergeladen und installiert wird. Durch Anwendung von Bedingungen wie einer Liste von Rechner- oder Benutzernamen können verschiedene Benutzer verschiedene Aktualisierungen erhalten. So können neue Programmversionen beispielsweise zunächst in einer kleinen Pilotgruppe erprobt werden, bevor sie in der ganzen Organisation implementiert werden.

Das folgende Beispiel zeigt eine komplexe XML-Updatedatei:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?> 
<root> 
  <CUpdateInfo id="1"> 
    <m_vecupdscen length="2"> 
      <!-- list of 2 different update scenarios --> 
      <!-- First scenario: the group of pilot 
           users. --> 
      <!-- This scenario is evaluated first, 
           and if it is executed, the 
           second scenario is skipped. --> 
      <elem> 
        <!-- Update file of this scenario: 
             The pilot group receives 
             think-cell build 17950 --> 
        <m_bstrFile>http://example.com/setup_17950.exe 
        </m_bstrFile> 
        <!-- List of 2 conditions that must 
             _all_ be met to install the 
             file --> 
        <m_vecupdcond length="2"> 
          <elem> 
            <!-- WQL query that an earlier build 
                 of think-cell is installed. The 
               query searches the local WQL 
                 database (not the network). 
                 Thus it will either return one 
                 product record, if an older 
                 product is installed, or none 
                 otherwise. --> 
            <m_bstrQuery>select * from 
              Win32_Product where 
              Name='think-cell' and 
              Version&lt;'1.17.950.0' 
            </m_bstrQuery> 
            <!-- The number of returned records 
                 is now numerically compared: 
                 -2 stands for less than, 
                 -1 for less or equal; 
                 0 for equal; 
                 1 for greater or equal; 
                 2 for greater than --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <!-- Compare to numerical value 1 --> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
          <elem> 
            <!-- WQL query that the computer system is 
                 named ANNA, TOM or FRANK (the group 
                 of pilot users). Again, the query is 
                 executed locally, returning either one 
                 computer system (the one the query is 
                 running on) or none. --> 
            <m_bstrQuery>select * from 
              Win32_ComputerSystem where 
              Name='ANNA' or Name='TOM' 
              or Name='FRANK'</m_bstrQuery> 
            <!-- number of returned records equal to 1 --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
        </m_vecupdcond> 
      </elem> 
      <elem><!-- Second scenario: all other users. --> 
        <!-- All other users receive think-cell 
             build 17883. --> 
        <m_bstrFile>http://example.com/setup_17883.exe 
        </m_bstrFile> 
        <!-- List of 1 condition that must be met to 
             install the file --> 
        <m_vecupdcond length="1"> 
          <elem> 
            <m_bstrQuery>select * from 
              Win32_Product where 
              Name='think-cell' and 
              Version&lt;'1.17.883.0'</m_bstrQuery> 
            <!-- number of returned records equal to 1 --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
        </m_vecupdcond> 
      </elem> 
    </m_vecupdscen> 
  </CUpdateInfo> 
</root>

Bedingungen innerhalb der Datei werden in der Windows Management Instrumentation Query Language (WQL) formuliert. Diese bietet Zugriff auf alle relevanten Systemparameter. Wenn Sie mehr über WQL wissen möchten, finden Sie hier weiterführende Informationen:

http://www.think-cell.com/wql

Wenn Sie lediglich das Update durch einen Vergleich der Versionsnummern prüfen möchten, verwenden Sie die folgende, einfachere Methode innerhalb eines m_vecupdscen-Elements:

<elem> 
    <m_bstrFile val="https://example.com/setup_26388.exe"/> 
    <m_bstrDescription/> 
    <m_vecupdcond length="2"> 
        <elem> 
            <version/> 
            <m_eupdcondop val="1"/> 
            <m_nCount val="26000"/> 
        </elem> 
        <elem> 
            <version/> 
            <m_eupdcondop val="-2"/> 
            <m_nCount val="26388"/> 
        </elem> 
    </m_vecupdcond> 
</elem>

Die Voraussetzungen für das Update sind erfüllt, wenn die aktuelle Buildnummer größer oder gleich (val="1") 26000 und kleiner als (val="-2") 26388 ist.

A7 Unterschiede zwischen Office 365-Kanälen

Für Office 365 stellt Microsoft diverse sogenannte Update-Kanäle bereit, über die mit unterschiedlichen Häufigkeiten und Verzögerungen Updates bereitgestellt werden. think-cell unterstützt alle Update-Kanäle von Office 365. Wir überprüfen jede Nacht sämtliche Kanäle auf Microsoft-Updates. Wird dort ein Update gefunden, das einen Konflikt mit think-cell verursacht, beginnen wir unverzüglich mit der Arbeit an einer entsprechenden für think-cell Aktualisierung. Im Folgenden wird angenommen, dass automatische Updates von think-cell aktiviert sind.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die Servicequalität, die Sie von think-cell bei Nutzung des jeweiligen Kanals erwarten können:

Halbjährlich
(Standard in Office 365 ProPlus) und
Monatlich
(Standard in Office 365 Business, Home, Personal): Vor dem Update von Microsoft veranlassen wir eine automatische think-cell Aktualisierung, sodass es zu keinen Ausfällen bei think-cell kommen sollte.
Halbjährlicher Kanal (Zielgerichtet)
und
Erste Version, Monatlicher Kanal (Zielgerichtet):
Die think-cell Aktualisierung steht zum Download bereit, aber wir lösen nicht immer ein zeitnahes automatisches Update aus. Sollte bei aktivierter Fehlerberichterstattung ein Konflikt auftreten, wird das Update automatisch installiert. Falls Sie die Fehlerberichterstattung deaktiviert haben und SUPPORTEMAIL nicht umgeleitet wird (siehe Erste Hilfe und kritische Fehler) und der Nutzer im Fehlerdialog Support anfordern auswählt, erhält er selbst außerhalb der Geschäftszeiten eine automatische E-Mail-Antwort mit einem Link zum Update-Download.
Insider
Wir stellen die think-cell Aktualisierung innerhalb von zwei Geschäftstagen nach dem Microsoft-Update zur Verfügung. Daher kann es für einen Zeitraum von bis zu zwei Geschäftstagen zu Ausfällen kommen. Sobald die think-cell Aktualisierung bereit ist, erfolgt die Verteilung über den gleichen Mechanismus wie bei „Monatlicher Kanal (Zielgerichtet)“.

A8 Benachrichtigung über Ablauf von Lizenzschlüsseln

think-cell benötigt einen Lizenzschlüssel und kann bis zum Ablaufdatum des Schlüssels verwendet werden.

Das Programm benachrichtigt den Benutzer bei jedem Start von PowerPoint oder Excel über den bevorstehenden Ablauf, sobald weniger als 14 Tage bis zum Ablaufdatum verbleiben. Läuft der Lizenzschlüssel z. B. am 15., 30. oder 31. eines Monats ab, so wird erstmalig am 2., 17. oder 18. des jeweiligen Monats die Benachrichtigung angezeigt.

Zur Benachrichtigung wird der Lizenzschlüssel-Dialog benutzt. Falls der Schlüssel noch nicht abgelaufen ist, wird die Meldung „Der Lizenzschlüssel dieses think-cell Produkts läuft bald ab.“ Geben Sie einen neuen Lizenzschlüssel ein:“ und das Ablaufdatum angezeigt. Der Benutzer kann

  • Einen neuen Lizenzschlüssel eingeben und OK wählen,
  • Abbrechen wählen, um den Dialog zu schließen oder
  • Deinstallieren wählen, um think-cell zu entfernen.

Falls der Lizenzschlüssel bereits abgelaufen ist, wird die Meldung „Der Lizenzschlüssel dieses think-cell Produkts ist abgelaufen. Geben Sie einen neuen Lizenzschlüssel ein:“ angezeigt, und die Auswahl von OK ist nur möglich, nachdem ein gültiger Lizenzschlüssel eingegeben wurde. Wenn der Dialog mit Abbrechen geschlossen wird, bleibt think-cell deaktiviert.

Falls Sie die Anzeige der Benachrichtigung über den Ablauf des Lizenzschlüssels vermeiden möchten, stellen Sie sicher, dass die Bestellung und Bereitstellung eines neuen Lizenzschlüssels mindestens 14 Tage vor dem Ablaufdatum erfolgt. Ein neuer Lizenzschlüssel kann sofort eingesetzt werden und wird nicht erst mit dem Ablauf des alten Schlüssels gültig. Aus diesem Grund sollten Sie den neuen Schlüssel bereitstellen, sobald er verfügbar ist.

A9 Fehlerberichte

Wir wissen, dass Stabilität und Zuverlässigkeit beim professionellen Einsatz unserer Software eine entscheidende Rolle spielen. Wenn während der Benutzung von think-cell ein Fehler auftritt, erzeugt die Software automatisch einen Bericht, der uns hilft, das Problem zu verstehen und mit dem nächsten Update zu beheben.

Eine aktualisierte Version von think-cell, die den gemeldeten Fehler behebt, steht zum Zeitpunkt der Meldung möglicherweise schon bereit. In diesem Fall wird das Update automatisch installiert (siehe Automatische Updates für Details zum Download und zur Installation von Updates). Falls think-cell Aktualisierungen manuell gesteuert werden (siehe Manuelle Aktualisierung von think-cell), wird das Update zum Download in einem Browserfenster angeboten und kann manuell installiert werden.

Ein automatisch erzeugter Fehlerbericht enthält die folgenden Informationen:

  • Datum und Uhrzeit,
  • Ihre Anpassungs-ID (eine drei- oder vierstellige Zahl (530 für die öffentliche Version), die für alle Benutzer in Ihrem Unternehmen gleich ist,
  • den Lizenzschlüssel,
  • das Programm-Build (eine fünfstellige Nummer; diese Nummer finden Sie auch im Dialogfeld Info),
  • einen Fehlercode vom Betriebssystem, von PowerPoint oder Excel oder von think-cell selbst,
  • die Position in unserem Quellcode (Dateiname und Zeilennummer), an der der Fehler aufgetreten ist,
  • Ein Microsoft Minidump, bei dem es sich im Wesentlichen um einen Stack Trace mit Informationen zur Umgebung wie der Betriebssystemversion und geladenen Modulen handelt. Microsoft verwendet denselben Minidump beim Versenden von Fehlerberichten
  • einen anonymen Globally Unique Identifier (GUID), der zur Zusammenführung mehrerer Fehlerberichte verwendet wird. Die GUID wird bei der erstmaligen Verwendung von think-cell erzeugt und zusammen mit den Einstellungen des Benutzers gespeichert. Dabei handelt es sich um eine zufällige Zeichenfolge, die keinerlei Verbindung zum bei der Erzeugung verwendeten Computer, Benutzer oder Dokument aufweist. Die GUID ist ausschließlich dafür geeignet, um festzustellen, ob zwei Fehlerberichte von ein- und demselben Benutzer oder von verschiedenen Benutzern stammen.

Der Fehlerbericht wird über HTTPS an den think-cell Server übertragen. Von allen übertragenen Informationen könnte höchstens der Minidump tatsächliche Fragmente von Folieninhalten enthalten. think-cell selbst speichert jedoch keinerlei Folieninhalte. Texte und Bilder werden ausschließlich von PowerPoint gespeichert. Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Minidump des von think-cell verwendeten Speichers vertrauliche Informationen enthält.

Sie können die Fehlerberichtsfunktion ausprobieren, indem Sie in ein beliebiges PowerPoint-Textfeld errorreporttest eingeben. Der Vorgang wird mit einem Dialogfeld bestätigt.

Die automatische Fehlerberichtsfunktion kann über eine Gruppenrichtlinie (siehe Gruppenrichtlinien) explizit aktiviert oder deaktiviert werden, indem Sie bei der Installation eine der folgenden REPORTS-Optionen an die Befehlszeile hängen (siehe Erste Installation):

REPORTS=0
deaktiviert die automatische Fehlerberichtsfunktion
REPORTS=1
aktiviert die automatische Fehlerberichtsfunktion

A9.1 Erste Hilfe und kritische Fehler

Im Falle kritischer Fehler wird dem Nutzer angeboten, eine Supportanfrage zu stellen.

think-cell Dialog für Supportanfragen bei kritischen Fehlern

Diese Supportanfragen können auch manuell gesendet werden (Fehlerbehebung). Es ist möglich, die Standardempfängeradresse für Supportanfragen zu ändern. Hierfür müssen Sie bei der Installation den folgenden Parameter an die Befehlszeile hängen (siehe Erste Installation):

SUPPORTEMAIL="supportdesk@yourcompany.com"