Anleitung für die Bereitstellung

In diesem Kapitel wird die Bereitstellung von think-cell in einer größeren Organisation beschrieben. Wenn Sie eine persönliche Kopie von think-cell auf Ihrem Rechner installieren möchten, finden Sie die entsprechenden Informationen im Kapitel Installation und Update.

A1
Voraussetzungen
A2
Erste Installation
A3
Aktualisierungen
A4
Benachrichtigung über Ablauf von Lizenzschlüsseln
A5
Onlinequalitätssicherung

A1 Voraussetzungen

Um think-cell zu installieren und auszuführen, muss auf Ihrem System folgende Software vorhanden sein:

  • Microsoft Windows Vista, 7, 8, 8.1 oder 10
  • Microsoft Office 2007 SP1, 2010, 2013 oder 2016 mit folgenden Komponenten:
    • Microsoft Office Excel
    • Microsoft Office PowerPoint
    • Visual Basic for Applications (aus Gemeinsam genutzte Office-Features)
    • Microsoft Graph (aus Office Tools)

Für die Installation von think-cell werden etwa 80 MB Festplattenspeicher benötigt.

A2 Erste Installation

Die think-cell Installationsdateien setup_*.msi und setup_*.exe beherrschen dieselben Parameter wie der msiexec-Befehl von Windows, wobei allerdings nicht alle Kombinationen empfohlen bzw. unterstützt werden. Beachten Sie, dass es nur ein Installationsprogramm gibt und think-cell je nach Bedarf die 32- oder 64-Bit-Version nutzt. Verwenden Sie die Datei setup_*.exe, wenn Benutzer think-cell durch einen Doppelklick auf die Setup-Datei installieren sollen.

Wenn Sie die Installation skriptgesteuert oder von der Befehlszeile aus durchführen oder bestimmte Installationsoptionen erzwingen wollen, greifen Sie auf folgende Methoden zurück:

A2.1 Pro Computer (für alle Benutzer)

setup_*.msi /qn TARGETDIR="<absolute path>"

  • Das ausführende Benutzerkonto muss über volle Administratorrechte verfügen, damit u. a. Skripts über die Fernwartungssoftware aufgerufen werden können oder das Installationsprogramm von einer Eingabeaufforderung aus gestartet werden kann, die mit der Option „Als Administrator ausführen“ aufgerufen wurde. Sollte das Benutzerkonto nicht über ausreichende Rechte verfügen, wird die Installation abgebrochen.
  • Lassen Sie den Parameter ALLUSERS weg.
  • Alle anderen Parameter sind optional:
    • Der Parameter /qn unterdrückt das Fenster des Windows Installers.
    • Das standardmäßige Zielverzeichnis lautet:

      %PROGRAMFILES%\think-cell

      auf 32-Bit-Windows-Systemen bzw.

      %PROGRAMFILES(X86)%\think-cell

      auf 64-Bit-Windows-Systemen. Wenn Sie mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einstellen, achten Sie darauf, dass sich das Zielverzeichnis im Kontext des gesamten Computers befindet, also für alle Benutzer gilt.

  • Wenn Sie es vorziehen, können Sie setup_*.exe auch wie folgt verwenden:

    setup_*.exe ALLUSERS=1

    Die übrigen Parameter funktionieren ebenso wie bei setup_*.msi.

A2.2 Automatische Rechteerweiterung durch die Windows-Benutzerkontensteuerung (UAC)

setup_*.exe /qb

  • Lassen Sie den Parameter ALLUSERS weg. Die Installation erfolgt nur dann für den gesamten Computer, wenn sich die Berechtigungen des Benutzerkontos auf Administratorrechte erweitern lassen. Andernfalls weicht das Installationsprogramm auf eine benutzerbezogene Installation aus.
  • Alle anderen Parameter sind optional:
    • Unter Windows Vista und 7 lässt sich mit /qn das Fenster des Installationsprogramms komplett unterdrücken, während /qb einen Fortschrittsbalken anzeigt und /qb! die Schaltfläche Abbrechen entfernt. Unter Windows 8 und neueren Versionen wird nur die Verwendung von /qb empfohlen. Mit /qn könnte es passieren, dass die Installation ohne Rückmeldung abgebrochen oder unerwartet als benutzerbezogene Installation durchgeführt wird, obwohl eine Rechteerweiterung des Benutzerkontos möglich wäre. (Der Grund dafür sind Änderungen durch Microsoft an der Benutzerkontensteuerung von Windows 8, die sich zudem in Abhängigkeit von den jeweiligen UAC-Einstellungen des Benutzerkontos auswirken.)
    • Angaben zum standardmäßigen Zielverzeichnis bei einer Installation für den gesamten Computer finden Sie weiter oben. Benutzerbezogene Installationen erfolgen standardmäßig in folgendes Verzeichnis:

      %LOCALAPPDATA%\think-cell

      Es wird davon abgeraten, mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einzustellen. Sollten Sie dies dennoch tun, stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis über die entsprechenden Berechtigungen und Besitzrechte für den jeweiligen Installationskontext verfügt.

A2.3 Benutzerbezogene Installation erzwingen

setup_*.exe /qn ALLUSERS=""

  • ALLUSERS="" erzwingt eine benutzerbezogene Installation auch dann, wenn über die Benutzerkontensteuerung eine Rechteerhöhung für das Benutzerkonto möglich wäre.
  • Führen Sie das Installationsprogramm unter jedem Benutzerkonto aus.
  • Alle anderen Parameter sind optional:
    • Mit /qn lässt sich das Fenster des Installationsprogramms komplett unterdrücken, während /qb einen Fortschrittsbalken anzeigt und /qb! die Schaltfläche Abbrechen entfernt.
    • Das standardmäßige Zielverzeichnis lautet:

      %LOCALAPPDATA%\think-cell

      Es wird davon abgeraten, mithilfe des Parameters TARGETDIR einen anderen Pfad einzustellen. Sollten Sie dies dennoch tun, stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis über die entsprechenden Berechtigungen und Besitzrechte für das jeweilige Benutzerkonto verfügt.

Hinweis: Mithilfe des Parameters LICENSEKEY= kann ein Lizenzschlüssel für die Installation angegeben werden. Unter Gruppenrichtlinien finden Sie eine bessere Methode für die Verteilung des Lizenzschlüssels, die Ihnen den Umgang mit zukünftigen Lizenzschlüsselaktualisierungen erleichtert. Informationen zu zusätzlichen Kommandozeilenoptionen finden Sie unter Menüband ab Office 2007, Aktualisierungen und Onlinequalitätssicherung.

A2.4 Sprache

Die Benutzeroberfläche von think-cell steht in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch zur Verfügung. Die Spracheinstellung des Benutzers wird automatisch erkannt, indem dieselbe Sprache wie in Windows Office verwendet wird. Alle unterstützten Sprachen sind im gleichen einheitlichen Installationspaket enthalten. Falls die Sprache noch nicht unterstützt wird, wird Englisch verwendet. Dieses Verhalten der automatischen Sprachauswahl kann nicht geändert werden.

Das Setup-Programm von think-cell verwendet die Anzeigesprache, die den Windows-Regionaleinstellungen entspricht. Nach der Installation verwendet think-cell für Menüs und Dialogfelder dieselbe Sprache wie Ihre Installation von Microsoft Office.

A2.5 Installierte Dateien

Die folgenden Dateien werden von think-cell benötigt. Sie befinden sich im Installationsverzeichnis:

  • tcaddin.dll (ca. 20 MB)
  • manual_de|en|es|fr|it|pt.pdf (jeweils ca. 2 MB)
  • custom.xml (< 200 KB)
  • sla.rtf (ca. 100 KB)
  • d3dx9_43.dll (ca. 2 MB)
  • dbghelp.dll (ca. 2 MB)
  • tcdiag.exe (< 1 MB)
  • tcdotnet.dll (ca. 8 KB)
  • tcmail.exe (< 600 KB)
  • tcrunxl.exe (< 500 KB)
  • admin-policy-templates/think-cell.adm (ca. 10 KB)
  • admin-policy-templates/think-cell.admx (ca. 10 KB)
  • admin-policy-templates/en-US/think-cell.adml (ca. 10 KB)
  • styles/example_style_complex.xml (< 10 KB)
  • styles/example_style_default.xml (< 10 KB)
  • styles/example_style_simple.xml (< 10 KB)
  • styles/no_style.xml (< 10 KB)
  • xml-schemas/dml-chart.xsd (< 100 KB)
  • xml-schemas/dml-chartDrawing.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/dml-diagram.xsd (< 100 KB)
  • xml-schemas/dml-lockedCanvas.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/dml-main.xsd (< 200 KB)
  • xml-schemas/dml-picture.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/shared-commonSimpleTypes.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/shared-relationshipReference.xsd (< 10 KB)
  • xml-schemas/tcstyle.xsd (< 20 KB)

Unter 64-Bit-Versionen von Windows Vista, 7, 8, 8.1 und 10 werden für think-cell außerdem die nachfolgenden Dateien benötigt. Sie befinden sich im Installationsverzeichnis:

  • x64/tcaddin.dll (< 25 MB)
  • x64/tcdiag.exe (< 1 MB)
  • x64/tcrunxl.dll (< 1 MB)
  • x64/d3dx9_43.dll (ca. 5 MB)
  • x64/dbghelp.dll (ca. 2 MB)

Bei der Installation von think-cell werden Dateien ausschließlich im gewählten Installationsverzeichnis abgelegt.

Während der Nutzung von think-cell werden weitere Dateien in folgenden Verzeichnissen abgelegt:

C:\Documents and Settings\[user]\
Application Data\think-cell

C:\Documents and Settings\[user]\
Local Settings\Application Data\think-cell

Windows Vista, 7, 8, 8.1 und 10:

C:\Users\[user]\AppData\Roaming\think-cell

C:\Users\[user]\AppData\Local\think-cell

A2.6 Registrierungseinträge

Für die Interaktion mit Microsoft PowerPoint und Microsoft Excel legt think-cell einige neue Schlüssel in den folgenden Abschnitten der Windows-Registrierung an. Abhängig davon, ob Sie eine reguläre Installation oder eine Einzelnutzerinstallation haben, werden die Schlüssel im Abschnitt HKEY_LOCAL_MACHINE oder HKEY_CURRENT_USER erstellt:

\Software\Classes\CLSID\
{3EAB3858-A0E0-4A3B-A405-F4D525E85265}

\Software\Classes\CLSID\
{D52B1FA2-1EF8-4035-9DA6-8AD0F40267A1}

\Software\Classes\thinkcell.addin

\Software\Classes\thinkcell.addin.1

\Software\Classes\TCLayout.ActiveDocument

\Software\Classes\TCLayout.ActiveDocument.1

\Software\Microsoft\Office\
PowerPoint\Addins\thinkcell.addin

\Software\Microsoft\Office\
Excel\Addins\thinkcell.addin

Bei 64-Bit-Versionen von Windows werden die folgenden weiteren Schlüssel erzeugt:

\Software\Classes\Wow6432Node\CLSID\
{3EAB3858-A0E0-4A3B-A405-F4D525E85265}

\Software\Classes\Wow6432Node\CLSID\
{D52B1FA2-1EF8-4035-9DA6-8AD0F40267A1}

\Software\Wow6432Node\Microsoft\Office\
PowerPoint\Addins\thinkcell.addin

\Software\Wow6432Node\Microsoft\Office\
Excel\Addins\thinkcell.addin

Der Lizenzschlüssel sowie die Einstellungen für die Onlinequalitätssicherung und automatische Aktualisierungen werden in folgendem Abschnitt der Windows-Registrierung abgelegt:

Software\Classes\Software\think-cell

Wenn Sie in Ihrem Netzwerk auf think-cell.adm/x basierende Gruppenrichtlinien einsetzen (siehe Gruppenrichtlinien), verwendet think-cell möglicherweise auch folgende Abschnitte:

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\
think-cell

HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\
think-cell

think-cell verändert keine anderen Abschnitte der Windows-Registrierung.

A2.7 Gruppenrichtlinien

think-cell unterstützt Windows-Gruppenrichtlinien, um das Verhalten von think-cell für eine Gruppe von Nutzern oder Rechnern zentral festzulegen. Zur Verwendung von Gruppenrichtlinien müssen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt erstellen und es mithilfe der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole mit einem Standort, einer Domäne oder einer Organisationseinheit verbinden.

Die folgende Darstellung setzt ein Verständnis der Konzepte und Verwaltung von Gruppenrichtlinien voraus. Allgemeine Informationen zu Windows-Gruppenrichtlinien und Details zu ihrer Verwendung und den Aktualisierungsmechanismen finden Sie in der Onlinehilfe der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole.

Die speziellen Konfigurationsoptionen von think-cell werden in den administrativen Vorlagendateien think-cell.adm und think-cell.admx beschrieben. Diese befinden sich im Unterverzeichnis admin-policy-templates innerhalb des Verzeichnisses, in dem think-cell installiert wurde. Gehen Sie folgendermaßen vor, um abhängig vom Dateityp die neuen Funktionen zu nutzen:

  • für think-cell.adm: Verwenden Sie im Gruppenrichtlinienobjekt-EditorVorlagen hinzufügen/entfernen… im Menü Aktion.
  • für think-cell.admx: Kopieren Sie think-cell.admx und en-US\think-cell.adml von admin-policy-templates nach %SYSTEMROOT%\PolicyDefinitions bzw. %SYSTEMROOT%\PolicyDefinitions\en-US.

Dadurch wird ein neuer Knoten think-cell an zwei Stellen unter dem Knoten Administrative Vorlagen angelegt: Die think-cell Einstellungen unterhalb von Computerkonfiguration steuern Registrierungseinträge unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\
think-cell

und die Einstellungen unterhalb von Benutzerkonfiguration steuern Registrierungseinträge unter

HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Policies\
think-cell

Sind an beiden Stellen Optionen konfiguriert, haben die Einstellungen unterhalb von Computerkonfiguration Vorrang.

Die Elemente des Knotens think-cell stellen die durch Gruppenrichtlinien steuerbaren Optionen dar. Jedes Element verfügt über eine Beschreibung und eine Auflistung der möglichen Werte für diese Option.

Sie können Gruppenrichtlinien einsetzen, um think-cell für eine Gruppe von Nutzern zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn Sie think-cell zum Beispiel auf einem zentralen Terminalserver installieren, müssen Sie sicherstellen, dass nur die lizenzierten Nutzer Zugang zu think-cell haben. Eine einfache Methode hierzu ist die folgende Anwendung von Gruppenrichtlinien:

1.
Legen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt an, das think-cell deaktiviert, und verbinden Sie es mit Ihrer Domäne. Verwenden Sie dazu die Einstellung Product Access Control der administrativen Vorlage think-cell.
2.
Legen Sie ein weiteres Gruppenrichtlinienobjekt an, das think-cell für die lizenzierten Nutzer aktiviert. Dieses sollte ebenfalls mit Ihrer Domäne verbunden sein und nach dem deaktivierenden Objekt angewendet werden. Da Gruppenrichtlinienobjekte in aufsteigender Reihenfolge ausgewertet werden, muss das aktivierende Objekt oben in der Liste in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole stehen.
3.
Beschränken Sie im Abschnitt Sicherheitsfilterung der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole den Zugriff auf das aktivierende Gruppenrichtlinienobjekt explizit auf die lizenzierten Nutzer von think-cell.

Eine weitere praktische Anwendungsmöglichkeit für Gruppenrichtlinien ist die zentralisierte Verwaltung und Verteilung des Lizenzschlüssels an die Nutzer von think-cell in Ihrem Unternehmen. Der Lizenzschlüssel ist eine Einstellung der administrativen Vorlage think-cell.

A2.8 Menüband ab Office 2007

Ab Office 2007 ist die think-cell Symbolleiste als Menübandgruppe implementiert. Die Standardposition der think-cell Gruppe in PowerPoint befindet sich auf der Registerkarte „Einfügen“ (TabInsert) hinter der Gruppe „Illustrationen“ (GroupInsertIllustrations); die Standardposition in Excel befindet sich auf der Registerkarte „Einfügen“ hinter der Gruppe „Excel-Tabellen einfügen“ (GroupInsertChartsExcel).

Ausführliche Informationen zum Anpassen des Menübands in Office finden Sie unter:

http://www.think-cell.com/ribbon

Um die think-cell Gruppe innerhalb von PowerPoint anzupassen, können die folgenden Eigenschaften während der Installation festgelegt werden:

RIBBONPPTABINSERT
Legt XML-Attribute für das Element tab fest, das die think-cell Gruppe beinhaltet.
RIBBONPPGROUPINSERT
Legt XML-Attribute für das think-cell Element group fest.
RIBBONPPXMLNS
Legt zusätzliche XML-Namespaces für das Element customUI fest.

Hinweis: Alle diese Parameter gelten sowohl für die Datei „setup.msi“ als auch für die Datei „setup.exe“.

Wenn kein id-, idMso- oder idQ-Attribut mit der Eigenschaft RIBBONPPTABINSERT festgelegt wurde, wird die think-cell Gruppe auf der Registerkarte „Einfügen“ platziert. Wenn kein id- oder idQ-Attribut mit der Eigenschaft RIBBONPPGROUPINSERT festgelegt wurde, wird automatisch eine eindeutige lokale ID für die think-cell Gruppe erzeugt. Wenn mit RIBBONPPGROUPINSERT keine Beschriftung festgelegt wurde, wird außerdem die Beschriftung think-cell verwendet.

Das Hinzufügen der folgenden Parameter zur Setup-Befehlszeile würde beispielsweise die think-cell Gruppe in eine neue Registerkarte hinter der integrierten Registerkarte „Start“ platzieren:

RIBBONPPTABINSERT="id=""TabNew"" label=
""My New Tab"" insertAfterMso=""TabHome"""

Hinweis: Beim Festlegen der Eigenschaften in der Setup-Befehlszeile müssen im XML-Ausschnitt doppelte Anführungszeichen verwendet werden.

Alternativ können die folgenden Optionen zur Befehlszeile hinzugefügt werden, um die think-cell Gruppe auf der Registerkarte „Start“ hinter der Gruppe „Schriftart“ und zu platzieren und die Gruppe folgendermaßen zu nennen:

RIBBONPPTABINSERT="idMso=""TabHome"""

RIBBONPPGROUPINSERT="insertAfterMso=
""GroupFont"" label=""think-cell"""

Das idQ-Attribut kann verwendet werden, um qualifizierte für die think-cell Gruppe sowie für die Registerkarte festzulegen. Jeder Namespace, der für die qualifizierten Bezeichner erforderlich ist, kann mithilfe der Eigenschaft RIBBONPPXMLNS genau festgelegt werden.

So kann die think-cell Gruppe durch Hinzufügen der beiden folgenden Optionen zur Setup-Befehlszeile zum Beispiel in der benutzerdefinierten Registerkarte TabUser platziert werden, wobei die Qualifizierung mit dem Namespace http://example.com/ribbon erfolgt und die Gruppe vor der Registerkarte „Einfügen“ platziert wird:

RIBBONPPXMLNS="xmlns:ribbon=
""http://example.com/ribbon"""

RIBBONPPTABINSERT="idQ=""ribbon:TabUser""
label=""My User Tab""
insertBeforeMso=""TabInsert"""

Wenn das PowerPoint-Menüband durch verschiedene Add-Ins oder Vorlagen angepasst wird, können die qualifizierten Bezeichner nützlich sein. Wenn zum Beispiel verschiedene Add-Ins eine Registerkarte mit gleichen qualifizierten Bezeichnern erzeugen möchten, wird nur eine einzelne benutzerdefinierte Registerkarte erstellt, und jedes der Add-Ins kann Gruppen innerhalb der gemeinsamen benutzerdefinierten Registerkarte positionieren. Durch Festlegen eines qualifizierten Bezeichners für die think-cell Gruppe können andere Add-Ins oder Vorlagen relativ zur Gruppe positioniert werden. Ebenso kann die think-cell Gruppe qualifizierte Bezeichner verwenden, um sich relativ zu den Gruppen anderer Add-Ins oder Vorlagen zu platzieren. Zum Beispiel wird mit den folgenden Optionen ein qualifizierter Bezeichner für die think-cell Gruppe festgelegt und relativ zu einer benutzerdefinierten Gruppe platziert.

RIBBONPPXMLNS="xmlns:ribbon=
""http://example.com/ribbon""
xmlns:special=
""http://example.com/special"""

RIBBONPPGROUPINSERT="
idQ=""ribbon:GroupThinkCell""
insertAfterQ=""special:GroupSpecial"""

Beachten Sie, dass die Reihenfolge, in der Add-Ins oder Vorlagen geladen werden, die Anpassung des PowerPoint-Menübands beeinflussen kann. Wenn das Add-In, das die Gruppe special:GroupSpecial erstellt, wie im obigen Beispiel nach dem think-cell Add-In geladen wird, hat die Positionierung relativ zur Gruppe special:GroupSpecial keine Wirkung. Da die Ladereihenfolge nicht immer beeinflusst werden kann, ist es zu empfehlen, dass Paare von benutzerdefinierten Gruppen, für die eine relative Positionierung erforderlich ist, sich relativ zueinander platzieren sollten. Dadurch wird gewährleistet, dass sich die zuletzt geladene Gruppe stets relativ zu der anderen platziert. Im obigen Beispiel sollte der XML-Code für die Gruppe special:GroupSpecial ein insertBeforeQ-Attribut beinhalten, das eine Referenz zum qualifizierten Bezeichner der think-cell Gruppe herstellt.

Die think-cell Gruppe in Excel kann mithilfe der Eigenschaften RIBBONXLTABINSERT, RIBBONXLGROUPINSERT und RIBBONXLXMLNS auf ähnliche Weise angepasst werden.

A3 Aktualisierungen

think-cell verfügt über eine automatische Aktualisierungsfunktion. Wenn diese aktiviert ist und PowerPoint gestartet wird, überprüft die Software, ob eine neue Version verfügbar ist. Anschließend kann der Nutzer das Update entweder explizit annehmen oder es auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. Wenn Sie es vorziehen, diese Funktion zu deaktivieren, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Falls verfügbar, verwendet think-cell den Microsoft Background Intelligent Transfer Service (BITS) , um Aktualisierungen herunterzuladen. BITS gibt automatisch Bandbreite frei, wenn der Benutzer sie benötigt, und stört dadurch keine Einwählverbindungen. Auch die in mobilen Umgebungen häufigen Unterbrechungen der Netzwerkverbindung stellen für BITS kein Problem dar.

Die Signatur wird auf Gültigkeit überprüft, bevor heruntergeladener Code ausgeführt wird (siehe Automatische Aktualisierung für einen Sicherheitshinweis mit weiteren Einzelheiten). Ein Aktualisierungspaket ist etwa 30 MB groß.

Aktualisierungspakete werden üblicherweise auf dem Webserver von think-cell abgelegt. Sie können sie jedoch auch über Ihr eigenes Intranet verteilen. Dazu benötigen Sie einen Webserver, z. B. Apache oder Microsoft Internet Information Server (IIS), zu dem alle Benutzer von think-cell innerhalb Ihrer Organisation Zugang haben. Auf diesem Webserver müssen folgende Dateien abgelegt werden:

  • Eine XML-Textdatei, üblicherweise mit dem Namen update.xml, welche den Aktualisierungsvorgang steuert. Nachstehend finden Sie eine Beschreibung des Update-XML-Datei-Formats.
  • Eine oder mehrere setup_<version>.exe-Updatedateien, die von think-cell bereitgestellt werden.

Nachdem die notwendigen Dateien auf dem Webserver angelegt wurden, muss think-cell mit der Kommandozeilenoption UPDATESURL installiert werden, die den Speicherort der Update-XML-Datei angibt (siehe Erste Installation), z. B.:

UPDATESURL="http://example.com/update.xml"

Die Update-XML-Datei muss eine Liste sogenannter Szenarien enthalten. Jedes Szenario besteht aus einer Reihe von Bedingungen und der URL einer entsprechenden Setup-Datei. Das erste Szenario, dessen Bedingungen zutreffen, bestimmt, welche Datei auf den Computer heruntergeladen und installiert wird. Durch Anwendung von Bedingungen wie einer Liste von Rechner- oder Benutzernamen können verschiedene Benutzer verschiedene Aktualisierungen erhalten. So können neue Programmversionen beispielsweise zunächst in einer kleinen Pilotgruppe erprobt werden, bevor sie in der ganzen Organisation implementiert werden.

Abbildung A.1 zeigt ein typisches Beispiel für eine Update-XML-Datei. Bedingungen innerhalb der Datei werden in der Windows Management Instrumentation Query Language (WQL) formuliert. Diese bietet Zugriff auf alle relevanten Systemparameter. Wenn Sie mehr über WQL wissen möchten, finden Sie hier weiterführende Informationen:

http://www.think-cell.com/wql

A4 Benachrichtigung über Ablauf von Lizenzschlüsseln

think-cell benötigt einen Lizenzschlüssel und kann bis zum Ablaufdatum des Schlüssels verwendet werden.

Das Programm benachrichtigt den Benutzer bei jedem Start von PowerPoint und Excel über den bevorstehenden Ablauf, sobald weniger als 14 Tage bis zum Ablaufdatum verbleiben. Läuft der Lizenzschlüssel z. B. am 15., 30. oder 31. eines Monats ab, so wird erstmalig am 2., 17. oder 18. desselben Monats die Benachrichtigung angezeigt.

Zur Benachrichtigung wird der Lizenzschlüssel-Dialog benutzt. Falls der Schlüssel noch nicht abgelaufen ist, wird die Meldung „Der Lizenzschlüssel dieses think-cell Produkts läuft bald ab.“ Geben Sie einen neuen Lizenzschlüssel ein:“ und das Ablaufdatum angezeigt. Der Benutzer kann

  • Einen neuen Lizenzschlüssel eingeben und OK wählen,
  • Abbrechen wählen, um den Dialog zu schließen oder
  • Deinstallieren wählen, um think-cell zu entfernen.

Falls der Lizenzschlüssel bereits abgelaufen ist, wird die Meldung „Der Lizenzschlüssel dieses think-cell Produkts ist abgelaufen. Geben Sie einen neuen Lizenzschlüssel ein:“ angezeigt, und die Auswahl von OK ist nur möglich, nachdem ein gültiger Lizenzschlüssel eingegeben wurde. Wenn der Dialog mit Abbrechen geschlossen wird, bleibt think-cell deaktiviert.

Falls Sie die Anzeige der Benachrichtigung über den Ablauf des Lizenzschlüssels vermeiden möchten, stellen Sie sicher, dass die Bestellung und Bereitstellung eines neuen Lizenzschlüssels mindestens 14 Tage vor dem Ablaufdatum erfolgt. Ein neuer Lizenzschlüssel kann sofort eingesetzt werden und wird nicht erst mit dem Ablauf des alten Schlüssels gültig. Aus diesem Grund sollten Sie den neuen Schlüssel bereitstellen, sobald er verfügbar ist.

A5 Onlinequalitätssicherung

Wir wissen, dass Stabilität und Zuverlässigkeit beim professionellen Einsatz unserer Software eine entscheidende Rolle spielen. Wenn während der Benutzung von think-cell ein Fehler auftritt, erzeugt die Software automatisch einen Bericht, der uns hilft, das Problem zu verstehen und mit dem nächsten Update zu beheben.

Ein automatisch erzeugter Fehlerbericht enthält die folgenden Informationen:

  • Datum und Uhrzeit,
  • Ihre Anpassungs-ID (eine drei- oder vierstellige Zahl (530 für die öffentliche Version), die für alle Benutzer in Ihrem Unternehmen gleich ist; diese Zahl finden Sie auch im Dialogfeld Info),
  • das Programm-Build (eine fünfstellige Nummer; diese Nummer finden Sie auch im Dialogfeld Info),
  • einen Fehlercode vom Betriebssystem, von PowerPoint oder von Excel,
  • die Position in unserem Quellcode (Dateiname und Zeilennummer), an der der Fehler aufgetreten ist,
  • Ein Microsoft Minidump, bei dem es sich im Wesentlichen um einen Stack Trace mit Informationen zur Umgebung wie der Betriebssystemversion und geladenen Modulen handelt. Microsoft verwendet denselben Minidump beim Versenden von Fehlerberichten
  • falls gewünscht, den Namen oder die Seriennummer des Computers, sodass Ihre IT-Mitarbeiter den betreffenden Computer oder Benutzer identifizieren können. Wir erhalten möglicherweise wertvolle Zusatzinformationen, wenn wir direkt mit dem Benutzer sprechen können, welcher das Problem beobachtet hat.
  • oder alternativ einen anonymen Globally Unique Identifier (GUID), welcher zur Zusammenführung mehrerer Fehlerberichte verwendet wird. Die GUID wird bei der erstmaligen Verwendung von think-cell erzeugt und zusammen mit den Einstellungen des Benutzers gespeichert. Dabei handelt es sich um eine zufällige Zeichenfolge, die keinerlei Verbindung zum bei der Erzeugung verwendeten Computer, Benutzer oder Dokument aufweist. Die GUID ist ausschließlich dafür geeignet, um festzustellen, ob zwei Fehlerberichte von ein- und demselben Benutzer oder von verschiedenen Benutzern stammen.

Der Fehlerbericht wird über HTTPS an den think-cell Server übertragen. Von allen übertragenen Informationen könnte höchstens der Minidump tatsächliche Fragmente von Folieninhalten enthalten. think-cell selbst speichert jedoch keinerlei Folieninhalte. Texte und Bilder werden ausschließlich von PowerPoint gespeichert. Daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Minidump des von think-cell verwendeten Speichers vertrauliche Informationen enthält.

Sie können die Fehlerberichtsfunktion ausprobieren, indem Sie in ein beliebiges PowerPoint-Textfeld errorreporttest eingeben. Der Vorgang wird mit einem Dialogfeld bestätigt.

Die automatische Fehlerberichtsfunktion kann explizit aktiviert oder deaktiviert werden, indem Sie bei der Installation eine der folgenden REPORTS-Optionen an die Befehlszeile hängen (siehe Erste Installation):

REPORTS=0
deaktiviert die automatische Fehlerberichtsfunktion
REPORTS=1
aktiviert die automatische Fehlerberichtsfunktion

A5.1 Erste Hilfe und kritische Fehler

Im Falle kritischer Fehler wird dem Nutzer angeboten, eine Supportanfrage zu stellen.

think-cell Dialog für Supportanfragen bei kritischen Fehlern

Diese Supportanfragen können auch manuell gesendet werden (Fehlerbehebung). Es ist möglich, die Standardempfängeradresse für Supportanfragen zu ändern. Hierfür müssen Sie bei der Installation den folgenden Parameter an die Befehlszeile hängen (siehe Erste Installation):

SUPPORTEMAIL="supportdesk@yourcompany.com"


<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?> 
<root> 
  <CUpdateInfo id="1"> 
    <m_vecupdscen length="2"><!-- list of 2 different update scenarios --> 
      <!-- First scenario: the group of pilot users. --> 
      <!-- This scenario is evaluated first, and if it is executed, the 
           second scenario is skipped. --> 
      <elem> 
        <!-- Update file of this scenario : The pilot group receives 
             think-cell build 17950 --> 
        <m_bstrFile>http://example.com/setup_17950.exe</m_bstrFile> 
        <!-- List of 2 conditions that must _all_ be met to install the 
         file --> 
        <m_vecupdcond length="2"> 
          <elem> 
            <!-- WQL query that an earlier build of think-cell is 
                 installed. The query searches the local WQL database 
                 (not the network). Thus it will either return one product 
                 record, if an older product is installed, or none 
         otherwise. --> 
            <m_bstrQuery>select * from Win32_Product where 
        Name='think-cell' and 
              Version&lt;'1.17.950.0'</m_bstrQuery> 
            <!-- The number of returned records is now numerically compared: 
                 -2 stands for less than, -1 for less or equal; 0 for equal; 
                 1 for greater or equal; 2 for greater than --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <!-- Compare to numerical value 1 --> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
          <elem> 
            <!-- WQL query that the computer system is named ANNA, TOM 
                 or FRANK (the group of pilot users). Again, the query 
                 is executed locally, returning either one computer 
                 system (the one the query is running on) or none. --> 
            <m_bstrQuery>select * from Win32_ComputerSystem where 
        Name='ANNA' or Name='TOM' 
        or Name='FRANK'</m_bstrQuery> 
            <!-- number of returned records equal to 1 --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
        </m_vecupdcond> 
      </elem> 
      <elem><!-- Second scenario: all other users. --> 
        <!-- All other users receive think-cell build 17883. --> 
        <m_bstrFile>http://example.com/setup_17883.exe</m_bstrFile> 
        <!-- List of 1 condition that must be met to install the file --> 
        <m_vecupdcond length="1"> 
          <elem> 
            <m_bstrQuery>select * from Win32_Product where 
        Name='think-cell' and 
              Version&lt;'1.17.883.0'</m_bstrQuery> 
            <!-- number of returned records equal to 1 --> 
            <m_eupdcondop val="0"/> 
            <m_nCount val="1"/> 
          </elem> 
        </m_vecupdcond> 
      </elem> 
    </m_vecupdscen> 
  </CUpdateInfo> 
</root>

Abbildung A.1: Beispiel für eine update.xml-Datei