think-cell sichert C++-Standardisierungsvorhaben in Deutschland

Berlin, 26. Februar 2013

Seit Anfang des Jahres 2013 unterstützt der Softwarehersteller think-cell den Arbeitsausschuss Programmiersprachen des Deutschen Instituts für Normung (DIN). Mit der damit verbundenen Finanzierung und fachlicher Mitarbeit sichert das in Berlin ansässige Unternehmen die deutsche Beteiligung an der internationalen Standardisierung von C++, deren Fortsetzung gefährdet war, da das DIN aus finanziellen Gründen beabsichtigte, den Arbeitsausschuss aufzulösen und sich zukünftig auf eine Beobachterrolle zu beschränken. Dank der von think-cell bereitgestellten Fördermittel wurde die Fortsetzung der Standardisierungsarbeit ermöglicht.

Während der letzten Jahre wurde durch die zunehmende Bedeutung der Programmiersprache C++, insbesondere in den Bereichen native Software und Hochleistungssoftware, die Aufmerksamkeit erneut auf die Standardisierung der Sprache gelenkt, welche in den Händen der Internationale Organisation für Normung (ISO) und der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) liegt. Für die deutsche Beteiligung am Arbeitsausschuss und an den Abstimmungen ist der Programmiersprachen-Arbeitsausschuss der DIN zuständig. Da die zur Verfügung stehenden Förderbeiträge nicht ausreichten, traf das DIN im Herbst 2012 die Entscheidung, den Arbeitsausschuss aufzulösen.

"Unsere Software wird seit der Gründung von think-cell vor über 10 Jahren in C++ geschrieben. "Die Programmiersprache C++ hat uns mit ihrer großen Eleganz von Anfang an überzeugt, und wir können mit dieser Sprache effizienter arbeiten, als dies in anderen Sprachen der Fall wäre", erläutert der Technical Director von think-cell, Dr. Arno Schödl. "Wir sind sehr überrascht, dass sich kein anderer Softwarehersteller aus Deutschland für die Weiterentwicklung von C++ einsetzt, und ich muss gestehen, dass wir hocherfreut sind, die Verantwortung für eine so wichtige Aufgabe übernehmen zu dürfen."

"Die nationalen und internationalen Standards werden von unentgeltlich arbeitenden Experten aus Industrie und Forschung entwickelt", erklärt der Managing Director des DIN-Normenausschusses Informationstechnik und Anwendungen (NIA), Cord Wischhöfer. "Daher begrüßen wir die Unterstützung des Arbeitsausschusses Programmiersprachen durch think-cell in Form von Förderbeiträgen ausdrücklich und freuen uns über die Tatsache, dass Mitarbeiter von think-cell eine aktive Rolle im Arbeitsausschuss übernehmen."

Durch die finanzielle Unterstützung von think-cell werden zehn zusätzliche Plätze im Arbeitsausschuss ermöglicht. Der Softwarehersteller will diese Plätze jedoch nicht nur aus den eigenen Reihen besetzen. "Wir sind der Meinung, dass Vertreter aus allen Bereichen der deutschen C++-Gemeinschaft die Möglichkeit haben sollten, an der Gestaltung der Standards mitzuwirken. Daher laden wir alle interessierten Fachleute herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns an der nationalen und internationalen Weiterentwicklung von C++ zu arbeiten", beschreibt Schödl das Ziel, eine ausgewogene Besetzung des Arbeitsausschusses zu erreichen.

Experten, die an einer Beteiligung am Arbeitsausschuss interessiert sind, werden gebeten, sich direkt mit think-cell in Verbindung zu setzen.

Über think-cell

think-cell wurde 2002 in Berlin gegründet und ist heute der führende Anbieter von Produktivitätssoftware für professionelle PowerPoint-Anwender. Die Software deckt den gesamten Prozess der Präsentationserstellung von der Analyse und Aufbereitung der geschäftlichen Daten bis zur grafischen Darstellung der qualitativen und quantitativen Ergebnisse ab. Zu den Kunden von think-cell zählen die meisten der internationalen Unternehmensberatungen sowie weltweit führende Großkonzerne.